Moser hilft! – Dankeschön

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Zum Heimspiel gegen Braunschweig führten die Phönix Sons wieder das karitative Wochenende “Moser hilft!” durch. Dazu wurden in der Vorwoche
Kleidung und Hygieneartikel für die Flüchtlingshilfe Karlsruhe
gesammelt, wobei die Masse zum Vorjahr fast verdoppelt werden konnte. Neben zahlreichen Kleiderspenden wurden Hygieneartikel im Wert von 1300€ gesammelt.

Des Weiteren fand ein Tag vor dem Spiel das Benefizkonzert “Moser rockt!” statt, von dessen Erlösen sozialbenachteiligte Kinder eines Heims zu einer Auswärtsfahrt eingeladen werden. Am Spieltag selber wurde mittels Bechersammlung ein Betrag von 1600€ erzielt, der der Initiative “Cent hinterm Komma e.V.” gespendet wird, die sich um Kinder mit Behinderung kümmern.

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Hierfür möchten wir uns bei allen Unterstützern der Gegengerade Karlsruhe, der KSC-Fanbetreuung, den Supporters Karlsruhe und “KSC-Fans helfen” bedanken.

 

Phönix Sons ’99 – Ultras Karlsruhe

Offener Brief an den Geschäftsführer der DFL

profans

Sehr geehrter Herr Seifert,

die Bundesliga ist seit Jahrzehnten eine der attraktivsten Fußballligen der Welt. Hochklassiger Fußball begeistert die Zuschauer, eindrucksvolle Choreographien und bedingungslose Leidenschaft locken jedes Wochenende Hunderttausende in die Stadien und vor den Fernseher.
Dieses Alleinstellungsmerkmal gilt es zu stärken. Die Fans im Stadion sind ein bedeutender Bestandteil der Attraktivität des deutschen Fußballs. Die Bundesliga bietet hier im weltweiten Vergleich etwas ganz Besonderes: ausverkaufte, stimmungsvolle und euphorische Stadien. Ohne Emotionen wäre der Profifußball in Deutschland deutlich weniger reizvoll, nicht nur für die Stadionbesucher, sondern auch für die Zuschauer am Fernseher. Die Unterstützung der Fans in den Stadien lässt den Zuschauer aktiv am Geschehen teilnehmen und stärkt die emotionale Bindung zum Fußball. Gleichzeitig berichten Spieler immer wieder, welche Bedeutung es für sie hat, vor vollen und emotionalen Rängen spielen zu können.

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Spruchbanderklärungen zum 20. Spieltag

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„Strafe muss sein“ – diese alte Formel ist so simpel wie einleuchtend. Ein einfaches Beispiel verdeutlicht dies: Ist der Grund für viele Unfälle Alkohol am Steuer, so wird die Strafe für Trunkenheit im Straßenverkehr erhöht.

Fallen Fußballfans wiederholt negativ auf, werden dementsprechend auch die Strafen für die betreffenden Vereine erhöht. Die Konsequenz erscheint logisch, ist es aber nur bedingt.

Die Strafen, welche der DFB in letzter Zeit gegenüber verschiedenen Vereinen aufgrund vermeintlichen Fehlverhaltens von Fußballfans ausgesprochen hat, sind regelrecht explodiert. Dabei stechen zwei Beispiele besonders heraus, auf die die Spruchbänder vom vergangenen Spieltag aufmerksam machen sollten: Die dritte (!) Mannschaft des Hamburger SV wurde mit einer Geldstrafe von 150€ belegt, weil Fans bei einem regionalen Hallenturnier eine Werbebande verschoben haben sollen. Inwiefern hier eine Strafe notwendig ist, sei dahingestellt. Noch fragwürdiger ist die Strafe aus Erfurt: Beim Abschiedsspiel im Steigerwaldstadion hatten Erfurter Fans eine Pyroaktion bei Stadt, Feuerwehr und Polizei angemeldet, die auch von allen Seiten genehmigt worden war. Das betreffende Freundschaftsspiel gegen den FC Groningen fand nicht einmal unter Aufsicht des DFB statt, was diesen jedoch nicht daran hinderte, eine Geldstrafe von 20.000€ gegen Rot-Weiß Erfurt auszusprechen – für einen Drittligisten eine kaum aufzubringende Summe. Der Verein hat bereits angekündigt, gegen die Strafe vorzugehen.

Unglücklich ist in diesem Zusammenhang vor allem, dass die beginnende öffentliche kontroverse Diskussion zum Thema Pyrotechnik praktisch verpufft ist. Die Strafen stehen nun im Vordergrund, ob es sich beim Einsatz von Pyrotechnik tatsächlich um ein Verbrechen handelt, scheint nicht mehr ansatzweise diskussionswürdig. Dabei steht für uns fest: Pyrotechnik ist kein Verbrechen! Ein Dialog mit den Befürwortern von Pyrotechnik hat aber schon lange nicht mehr stattgefunden.

Wir fordern den DFB zu einem sinnvolleren Umgang mit den von ihm verhängten Strafen auf. Darüber hinaus fordern wir die Vereine dazu auf, mutig gegen fragwürdige Sanktionen des DFB vorzugehen. Die Beziehung zwischen Vereinen und DFB sollte demokratisch sein. Kritischer Meinungsaustausch ist dabei wünschenswert, nur so kann ein für alle Seiten zufriedenstellender Konsens erreicht werden. Aktuell scheint diese Beziehung jedoch nur aus Diktat und Hörigkeit zu bestehen.

Spruchbanderklärungen zum 19. Spieltag

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Zwei Solidaritätsspruchbänder für die Bad Blue Boys aus Zagreb, die momentan durch den Staat, den Fußballverband (HNS) und den Präsidenten ihres Vereines (Mamic) mit massiven Repressionen belegt werden, mit dem Ziel die Gruppe aus den Stadien zu vertreiben.
Dies geschieht durch Ausreise- oder Stadtverbote, aber auch durch Haftstrafen und andere, völlig unverhältnismäßige Strafen. Mit diesen Spruchbändern wollten wir zum einen unsere Solidarität zu den Bad Blue Boys bekennen, aber auch darauf aufmerksam machen, dass derartige Szenarien auch hier zu Lande zur gängigen Praxis werden können.

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Dieses Spruchband greift die Thematik der 50+1 Regel auf. Unser Karlsruher Sport-Club Mühlburg-Phönix e.V. muss für immer ein mitgliederbestimmter Verein bleiben. Dietmar Hopp durfte mit Genehmigung der DFL die Mehrheit bei der TSG Hoffenheim übernehmen und kann nun über diesen Verein nach Belieben verfügen. Negativbeispiele, wo Mäzen ganze Vereine umkrempeln gibt es zur Genüge, wie Manchester United oder Paris SG. Auch das Beispiel des Hamburger SV sollte zu denken geben. Hier wurde extra eine Ausgliederung der Profimannschaft beschlossen, um finanzstarke Investoren anzulocken. Nach dem Beschluss zog der größte Investor sein geplantes Engagement zurück und man steht vor einer ungewissen Zukunft. Es ist wichtiger denn je, an der 50+1-Regel festzuhalten, damit die Vereine nicht zum Spielball von Investoren werden. Die Vereine gehören den Mitgliedern, nicht einem Investor!
50+1 erhalten und konsequent durchsetzen!

Erlöse der Traditionstickets

Tradtionsticket-übergabeDiese Woche haben wir den Erlös aus den Einnahmen der Traditionstickets dem KSC übergeben. Das Geld wird laut Verein zeitnah Verwendung bei unserer Jugend finden. Für was genau werden wir sobald wie möglich bekannt geben.

Nochmals ein großes Danke an alle, die mitgeholfen haben ein Zeichen gegen RB Leipzig und den modernen Fußball zu setzen.

Kurze Info zum vergangenen 7. Spieltag:

Durch den Verkauf der Traditionstickets, das gemeinsame Fußballschauen am Clubhaus und weitere Spenden kam eine Summe von 5000 Euro zustande, die wir in Kürze unserem Verein zur Unterstützung der Jugend überreichen werden.
Ein großes Dankschön von unserer Seite geht an alle KSC Fans, die die Aktion unterstützt und zusammen das Spiel am Clubhaus verfolgt haben.

Weitere Informationen folgen in Kürze.

ULTRA1894

Bundesweite Kampagne “Nein zu Red Bull!”

Anti-RB-LogoHallo Fußballfans,

wie ihr sicher mitbekommen habt, gab es bisher im Rahmen des 1. Spieltags der 2. Bundesliga verschiedene Aktionen und Spruchbänder, die sich gegen Redbull richteten.

Für uns war das der Start unserer Kampagne ” Nein zu RedBull! Für euch nur Marketing – Für uns Lebenssinn! ”

Wir wollen mit dieser Kampagne auf das Problem mit RedBull im Fußball aufmerksam machen. Kreative Aktionen rund um die Spieltage sollen dabei Ausgangspunkt sein. Genauso wollen wir aber das Thema der immer weiter fortschreitenden Kommerzialisierung unseres Fußballs in den Fokus rücken. RedBull ist da nur ein Rädchen im System – zurzeit das am stärksten polarisierende.

Für uns geht es nicht nur um Tradition oder Werte. Nein es geht vielmehr auch darum, dass mit RB Leipzig eine Grenze überschritten wurde, die eigentlich längst überschritten war…

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