Sonderzug nach Magdeburg: Info zu Eintrittskarten

Für alle Sonderzugfahrer nach Magdeburg haben wir heute gute Nachrichten: jeder von Euch hat seine Eintrittskarte für das Spiel reserviert und kann sie über uns erwerben.

An folgenden Tagen habt Ihr die Möglichkeit die Karte gegen Vorlage Eures Zugtickets bei uns abzuholen:

  • am Dienstag, 27.03. zwischen 17 und 19 Uhr in unserem Büro im Fanprojekt (Mainestraße 8)
  • sowie beim Heimspiel gegen Preußen Münster am Supporters-Stand (ab 12 Uhr – ausschließlich an den Außenfenstern zum Adenauerring).

Der Kauf dieser Karten erfolgt nur über uns und ist im Ticketcenter beim KSC nicht möglich! Pro Zugfahrer steht eine Eintrittskarte zur Verfügung!

Denkt bitte daran Euer Zugticket mitzubringen. Die Karte kostet 14,50 Euro.

Ausverkauft!

flyer sonderzug md-AUSVERKAUFT!Der Sonderzug nach Magdeburg ist restlos ausverkauft! Wir versorgen euch in wenigen Tagen mit allen Informationen zu Abfahrtszeiten, Zwischenhalten und allem anderen Wichtigen. Schaut regelmäßig hier auf der Homepage vorbei, um immer auf dem neuesten Stand zu sein.

Danke an alle Mitfahrer, die den Zug möglich gemacht haben!

Die Zukunft des Fußballs beginnt jetzt – und wir müssen sie gestalten!

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Was ist passiert?

Nach dem offiziell von Martin Kind ruhend gestellten Antrag auf Ausnahme der 50+1-Regel für sich und Hannover 96 soll die 50+1-Regel nun von allen DFL-Clubs „modifiziert“ werden. Für eine solche Modifizierung werden 24 von 36 Stimmen, also eine 2/3-Mehrheit, aller DFL-Mitglieder (=Clubs) benötigt. Martin Kinds Problem wird somit zum Problem aller Fans und Vereine.

DFL und DFB haben nichts verstanden!

Die Grundsatzdiskussion zur 50+1-Regel wurde nach jahrelangen Diskussionen mit 36:0 Stimmen aller DFL-Clubs 2014 zum Abschluss gebracht. Seit 2014 ist eigentlich überhaupt nichts passiert, schon gar nicht seit August 2017, wo es noch von DFB und DFL großmäulig hieß: „Wir haben verstanden“. Nur Martin Kind konnte man nicht wie erwartet durchwinken. Ein Erfolg aller Fans-bundesweit!

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert will das Fass jetzt wieder öffnen und initiiert eine „Grundsatzdebatte zur 50+1-Regel“, um nicht nur Kind, sondern allen Investoren eine Übernahme zu ermöglichen, ob sie nun Kind, Kühne, Isamaik oder sonst wie heißen. Damit steht fest: Seifert, Grindel & Co haben überhaupt nichts verstanden. Sie glauben ernsthaft, die Fans verarschen zu können, indem sie Wasser predigen und Wein saufen!

Was ist das Ziel der angestrebten Modifizierungen?

Im Klartext: nichts weiter als das faktische Ende von 50+1 in Deutschland durch die Hintertür. Denn jetzt wollen natürlich auch andere Investoren die Diskussion nutzen, mit Hilfe williger Club-Bosse (wenn nicht eh identisch) „ihre“ Clubs von der vermeintlichen 50+1-Geißel zu befreien und dafür nicht erst 20 Jahre lang eine erhebliche Förderung nachweisen zu müssen. Eine 5-Jahres-Frist, wie sie in der freien Wirtschaft für Heuschrecken-Investoren üblich ist, wurde bereits ins Spiel gebracht.

Die neuerdings gerne gebrauchte und harmlos klingende Aussage, es solle doch jeder Verein selbst über 50+1 entscheiden, bedeutet letztlich nichts anderes. Wenn ein Verein selbst und nicht mehr die DFL entscheiden, ob ein Investor übernehmen darf oder nicht, sobald sich der Verein als gefördert „ansieht“, sind nicht nur Kind und Ismaik am Ziel ihrer Träume.

Stehen dabei lästige Vereinsmitglieder im Weg, wird man schon dafür sorgen, dass die Abstimmungsergebnisse passend gemacht werden, und sei es durch Geschenke an Einmal-Wähler (Trikot für Stimme) wie in Hamburg und Stuttgart unlängst geschehen. Wie es bei 1860 München aktuell ohne eine ernsthaft gelebte 50+1-Regel aussehen würde, kann sich jeder selbst ausmalen.

Wieso ist das jetzt wichtig für alle Fans und Fanszenen in Deutschland?

Die jetzt schon offensichtliche Schere zwischen arm und reich im Fußball würde noch größer werden als ohnehin schon. Investoren würden sich naturgemäß zuerst für die großen Clubs interessieren. Für Traditionsclubs, Zweitligisten oder gar noch niedriger spielende Clubs, die sich dem Ausverkaufswettbewerb nicht anschließen wollen, würde das letztlich bedeuten, dass es für sie noch unmöglicher würde, zur Spitze aufzuschließen.

Wenn die Großen noch größer werden und die Ab- und Aufstiegsplätze mehr denn je schon vor Saisonbeginn feststehen, werden sich die kleinen, oft überschuldeten Clubs in Ihrer Verzweiflung dann doch mit dem arabischen, amerikanischen, russischen oder chinesischen Teufel ins Bett legen, um die Abkürzung zu nehmen. RB Leipzig lässt grüßen.

Dass dadurch auch Eintrittspreise steigen oder Trikotfarben den Hauptsponsoren angepasst werden ist so klar wie die damit verbundenen Veränderungen für die Fanszenen, die oft beschworene Fankultur und das soziale Mengengefüge im Stadion. Die billigste Dauerkarte bei Arsenal London kostete schon 2013 über 1.000 EUR. Nicht umsonst pilgern jedes Wochenende Hunderte Fans aus dem Ausland wegen bezahlbarer Eintrittskarten und guter Stimmung in Deutschlands Stadien.

Wie soll das Ziel erreicht werden, 50+1 abzuschaffen?

Namhafte und weniger namhafte Persönlichkeiten wie Christian Seifert, Christoph Schickhardt (umtriebiger Fußball-Anwalt vieler Clubs), Alfred Draxler (Bild) und Rainer Franzke (Kicker) sowie diverse Club-Funktionäre werden ihre aufgehübschten alternativen Ansichten von 50+1 massiv bewerben.

Mit wertlosen Brotkrumen, die größtenteils eh selbstverständlich sein sollten und auch problemlos ohne eine Diskussion um 50+1 festschreibbar wären (z.B. Verbote zur Änderung von Vereinsfarben oder ein Umzug von Clubs in eine andere Stadt), wird man dabei versuchen, die Fans zu blenden. Ziel ist es, die de facto Abschaffung von 50+1 salonfähig zu machen.

Was muss man tun, um dem entgegenzuwirken?

Es ist eindeutig der sportpolitisch wichtigste Kampf der Fans in naher Zukunft, da deren Ausgang zwangsweise Einfluss auf unseren Fußball in zehn, zwanzig, dreißig oder vielleicht auch schon zwei Jahren haben wird und auf unsere Mitbestimmungsmöglichkeiten in den Vereinen (noch) mit Bindung zu den Profis.

Wird 50+1 ausgehöhlt, öffnet sich die Büchse der Pandora. Es ist dann keine Frage mehr ob, sondern wann englische/spanische/französische Verhältnisse im deutschen Fußball einkehren.

Der Gegenwind der Fans muss massiv und dauerhaft sein, um Wirkung zu zeigen. Augen zu und durch – das gelingt vielleicht im Kleinen, aber nicht, wenn der Gegenwind alle Stadien in irgendeiner Form erfasst und damit das gesamte „Premiumprodukt“ der DFL. Bleibt der Gegenwind dagegen aus, haben die 50+1-„Putscher“ freie Hand. Den Verantwortlichen bei DFB und DFL sowie in besonderem Maße auch in den (ausgelagerten) Clubs und Vereinen muss klar werden, dass sie massiver Widerstand erwartet, wenn sie sich auf das durchschaubare Spiel einlassen.

Parallel dazu sollten alle Fanszenen dafür sorgen, Einfluss in ihren Vereinen zu erlangen und dort Verantwortung zu übernehmen. Wer kein Vereinsmitglied ist, kann keinen Einfluss nehmen und wer keinen Einfluss nehmen kann, gibt seine Mitbestimmungsrechte auf.

Das Wichtigste jetzt:

Keine neue Grundsatzdebatte zu 50+1!

Die 50+1-Regel und die Kriterien für eine Ausnahmegenehmigung sind nicht verhandelbar!

Neues Fanzine der Armata Fidelis

Mehrere Jahre nach der letzten Ausgabe des KAmasULTRA bringen wir wieder ein eigenes Fanzine heraus, allerdings unter einem neuen Namen. So erblickt der Treue Bote erstmals das Licht der Welt. Schlicht in schwarz-weiß gehalten berichten wir über die Hinrunde der aktuellen Saison. Auch die Spielbesuche unserer Freunde aus Straßburg und der Hertha kommen dabei nicht zu kurz. Außerdem erwarten euch diverse Texte aus den Reihen unserer Gruppe, die sich mit verschiedenen Themen mal ernst, mal weniger ernst auseinandersetzen.
Frisch aus der Druckerei wird das gute Stück am Samstag im Fanprojekt sowie am Container im Stadion erhältlich sein. Zugreifen!

Postversand oder Bestellungen per Mail werden nicht möglich sein!

Armata Fidelis 2003

Infoabend mit dem AK Leben e.V. zum Thema: Umgang mit Lebenskrisen und Suizidgedanken

Update 06.02.2018: Der Informationsabend mit dem AK Leben e.V., der im Dezember 2017 ausgefallen war, wird am 20.02.2018 um 19 Uhr im Fanprojekt nachgeholt. Zu weiteren Informationen, siehe unten.
Armata Fidelis 2003

Hallo Supporters, hallo Gegengerade, hallo KSC-Fans,

im Zuge der Aktion „Moser hilft!“ wurden beim Heimspiel gegen den FSV Zwickau Becher- und Geldspenden für den Verein AK Leben e.V. gesammelt, welcher unter anderem Menschen in Lebenskrisen und bei Suizidgefahr betreut und begleitet. Natürlich wollen wir uns hier noch einmal ganz herzlich bei allen Personen bedanken, die zur Summe von 4706,12 € beigetragen haben. Auch der Infostand das AK Leben e.V. im Stadion wurde gut angenommen.
Wir wollen nun aber allen interessierten Personen die Möglichkeit bieten, sich in ruhiger Atmosphäre zu diesem Thema zu informieren, das leider sehr oft tabuisiert wird, und laden euch daher am Dienstag, den 12.12.17 um 19 Uhr, ins Fanprojekt ein. Neben Information zu den Anzeichen einer Lebenskrise sollen auch Wege der Hilfe aufgezeigt werden. Natürlich wird auch Fragen der nötige Raum gegeben.
Für Getränke und eine Kleinigkeit zum Essen wird gesorgt sein.

Armata Fidelis 2003

ALLE IM SONDERZUG NACH MAGDEBURG! (Terminiert: Samstag 07.04.)

AUSVERKAUFT! Ticketverkauf sonderzug MD

Am 33. Spieltag trifft der Karlsruher Sport-Club auf den 1. FC Magdeburg und somit kommt es zu einem der Highlights der laufenden Saison – sowohl auf, als auch neben dem Platz. Grund genug, diesem Spiel einen würdigen Rahmen zu verleihen.

Das Spiel wurde auf Samstag, den 07.04.2018 terminiert. Somit ist klar: Alle nach Magdeburg! Der Zug wird definitiv fahren – die genaue Abfahrtszeit und weitere Details werden in Kürze bekanntgegeben.  

Der Preis für die Fahrt inklusive Sitzplatzreservierung beträgt 70 €. Außerdem erhält jeder Mitfahrer eine Überraschung.
Der Sonderzug wird in kompletter Eigenregie von ULTRA1894 gemeinsam mit den Supporters organisiert. Für Verpflegung zu fanfreundlichen Preisen wird gesorgt sein und auch ein Partywaggon wird zum gemütlichen Einstimmen auf das Spiel beitragen.

Infos zum Sonderzug bekommt ihr unter folgender Email-Adresse: auswaerts@ultra1894.de.

Anmelden könnt ihr euch weiterhin beim Heimspiel gegen den SV Meppen. Die Tickets für den Sonderzug gibt es am Spieltag an folgenden Stellen:

  • am Supporters Container hinter der Gegengerade
  • am Verkaufstisch neben dem Fanshop
  • im Fanprojekt

Die Tickets gibt es weiterhin bei Fanartikel Walli (Kaiserstr. 69).

Die Ausgabe der Tickets erfolgt nur durch direkte Bezahlung. Es besteht außerdem die Möglichkeit, mit euren Freunden gemeinsam in einem Abteil zu sitzen. Dazu müsst ihr lediglich gesammelt eure Anmeldungen abgeben.

Beachtet bitte, dass jetzt nur noch wenige Tickets verfügbar sind!

Auf geht’s Karlsruh‘ – meldet euch an und helft, unsere Farben auch im Osten dieser Republik würdig zu repräsentieren!

KARLSRUH‘ SONSCHD NIX!

Aktionsspieltag beim Heimspiel gegen Bremen II

Viele von euch haben die Proteste und Spruchbänder in der Hinrunde gegen die zunehmende Entfremdung des DFB und Co. von der Basis des Fußballs – uns Fans – mitbekommen und mitgetragen. Wie wir zum Jahresende berichteten, haben wir den Verbänden für die Winterpause einen Forderungskatalog zugeschickt, in welchem wir detailliert die Problemfelder ansprechen, welche unserer Meinung nach am dringendsten gelöst werden müssen. Darüber hinaus haben wir im selben Atemzug mögliche Lösungen skizziert.

Als einen dieser Punkte haben wir die bundesweite Freigabe sämtlicher Fanmaterialien gefordert. Aktuell ist die Situation in den deutschen Stadien bis runter zur fünften Liga uneinheitlich und teilweise sinnlos restriktiv. So gehört es zum Alltag eines Auswärtsfahrers, dass seine Fahnenstange aufgrund von 12cm Überlänge am Eingang des Gästeblocks im „besten Fall“ gekürzt, im schlechtesten Fall nicht hineingelassen wird, Doppelhalter werden gleich von vornherein verboten. Von den Komplikationen, die bei der Anmeldung einer Choreographie anfallen, ganz zu schweigen. Da müssen Unsummen für brandfesten Stoff ausgegeben werden, während der „Premiumsponsor“ parallel mit Flyern aus Papier für sein jeweiliges Produkt werben darf. Auch ist es in der Vergangenheit bereits vorgekommen, dass das simple Mitnehmen eines Schals, einem der ursprünglichsten Fanartikel, verboten wurde. Der neuste Clou aus Frankfurt ist die Beschränkung der erlaubten Taschengröße auf DIN-A4, was einen Spielbesuch in einer englischen Woche, in welcher man eh schon schauen muss, dass man pünktlich von der Arbeit abhauen kann, erheblich und unnötig erschwert.

Die von uns angestrebte komplette Freigabe aller Fanutensilien ist unproblematisch und unbürokratisch durchsetzbar, das hat allein schon die vorübergehende Aussetzung der Kollektivstrafen in der Hinrunde gezeigt. Auch wenn es sich hierbei um zwei verschiedene Sachgebiete handelt, zeigt sich, dass die Probleme angepackt werden können, wenn man denn will.

Um unserer exemplarischen Forderung Nachdruck zu verleihen werden wir beim kommenden Heimspiel gegen Bremen II die ersten zwölf Minuten auf sämtliche Fanutensilien verzichten. Wir werden keine Trommeln aufbauen, keine Fahnen schwenken und keine Zaunfahnen aufhängen. Wir werden unsere Mannschaft zwölf Minuten lang allein mit unserer Stimme unterstützen. Nach Ablauf der Zeit wird alles wie gewohnt sein. Mit diesem Kontrast möchten wir darauf hinweisen, was für eine Tristesse möglicherweise in einigen Jahren in den deutschen Stadien vorherrscht, wenn wir nicht jetzt sofort gegensteuern. Gleichzeitig möchten wir ein unmissverständliches Zeichen nach Frankfurt senden, dass die Herren ihren ganzen Worten nach wie vor Taten schuldig sind! Eine dieser Taten kann nur heißen:

Freigabe aller Fanutensilien bundesweit – Jetzt!

Statement der Fanszenen Deutschlands

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende entgegen. Eine Zeit geprägt von besonderen Protesten und Ereignissen von der 1. bis zur 5. Liga. Die Proteste richteten sich in erster Linie gegen die sich zuspitzende Entfremdung der Verbände, allen voran DFB und DFL, von der Basis des Fußballs – uns Fans. Betrachtet man die sechs Aktionsspieltage in ihrer Themenbreite und Geschlossenheit, wird jedem, der sich nur ein bisschen mit Fußball beschäftigt und regelmäßig Spiele seines Vereines live verfolgt, bewusst: wir befinden uns in einer Phase der Veränderung.

Der Fußball in Deutschland mit seiner einzigartigen Fanlandschaft, seinen unzähligen Fanszenen, seinen „immer vollen“ Stadien, steht an einer roten Linie.

Die Fans haben den Fußball in Deutschland zu dem gemacht für was er heute bekannt ist und welchen Namen er auf der ganzen Welt besitzt. Im Gegenzug gibt es leider unzählige Beispiele dafür, was den Fans in den letzten Jahren als Rucksack mitgegeben wurde, nur damit die Spirale des Profits immer weiter nach oben gedreht werden konnte. Die Aktionsspieltage seit dem 18.08.2017 haben klar gezeigt, dass nicht nur die Ultras oder „Hardliner“ die Nase voll davon haben, Jahr für Jahr neue Schikanen ertragen zu müssen, nur um ihren Verein zu den Spielen zu begleiten zu können.

Nicht erst seit dem Standpunktgespräch beim DFB am 09.11.2017 in Frankfurt ist uns bewusst, dass man den Fußball wohl nicht von heute auf morgen allumfassend verändern wird. Wir sehen uns aber weiterhin in der Pflicht dafür zu kämpfen, dass die genannte „rote Linie“ nicht überschritten wird. Im Anschluss an das Gespräch haben wir daher Positionspapiere zu den drängendsten Problemen erarbeitet, die wiedergeben, was kurz- bis mittelfristig verändert werden muss.

Diese Papiere haben wir den handelnden Personen des DFB und der DFL als Aufforderung mitgegeben und möchten sie nun auch Euch nicht vorenthalten:

(Die Links führen jeweils zu einem PDF)

1. Kommerzialisierung

2. Stadionverbote

3. Sportgerichtsbarkeit

4. Fanrechte

5. Anstosszeiten

Die nächsten Wochen werden zeigen, wie ernst wirklich eine Veränderung angestrebt wird und ob tatsächlich ein Umdenken stattfindet. Wir sind hochmotiviert, ausdauernd und haben noch so einige Ideen in petto. Wir sehen, hören, riechen, fühlen uns im Jahr 2018!

Die Fanszenen Deutschlands

Spruchbanderklärung „Freiräume respektieren“

Aalen_Jena

Mit den Spruchbändern beim Heimspiel gegen Aalen und Auswärts in Jena thematisierten wir die Vorfälle in Graz, Darmstadt und Dresden.

In Graz nutzte die dortige Polizei einen Vorwand, um mit mehreren Kräften im Kurvenbereich der Grazer Fanszene aufzumarschieren. Diese „Machtdemonstration“ war klar als Provokation gedacht und auf eine Eskalation ausgelegt. (Link zur Stellungnahme)

In Darmstadt reichte ein gewaltloser Raub von Fanartikeln im Umfeld des Stadions und der Verdacht seitens der Polizei, dass sich der Täter im Darmstädter Fanprojekt befinden würde, um dieses während der dort stattfindenden Weihnachtsfeier mit einem Großaufgebot zu durchsuchen und alle Insassen zu kontrollieren. (Link zur Stellungnahme)

In Dresden kam es auch zu einer großangelegten Durchsuchungsaktion im Zusammenhang mit der „Krieg dem DFB“-Aktion der Dresdner in Karlsruhe. Auch in Dresden machte die Polizei kein Halt vor den Räumlichkeiten des Fanprojekts. Dieses Vorgehen kritisierte die Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte in einer veröffentlichten Stellungnahme (Link zur Stellungnahme) und auch wir positionierten uns mit den Spruchbändern zu beiden Vorfällen klar und fordern, dass die letzten Freiräume der Fans von den Bullen unangetastet bleiben.

 

Moser hilft! 2017 – Sachspende

Auch in diesem Jahr sammeln wir im Rahmen von Moser hilft! wieder Sachspenden für Bedürftige. Die Spenden werden wir dann je nach Bedarf auf verschiedene Einrichtungen in Karlsruhe aufteilen.
Es ist selbstredend, dass Kleidung noch tragbar und Spielsachen noch benutzbar sein sollten. Hygieneartikel und haltbare Lebensmittel dürfen wir nur ungeöffnet entgegennehmen.

Die Spenden können an folgenden Tagen bei uns abgegeben werden:

Samstag, den 02.12.2017: Vor dem Spiel KSC-VfR Aalen im Fanprojekt oder am Container hinter der Gegengerade

Samstag, den 02.12.2017: Ab 19 Uhr im Fanprojekt bei Moser rockt!

Dienstag, den 28.11. und 05.12.2017: Ab 18 Uhr im Fanprojekt

PHÖNIX SONS 1999