Info zum Spiel des KSC am 08.05. bei RB

Wer uns kennt, dem dürfte bewusst sein, dass wir die Reise zum Brausehersteller nicht antreten werden. Die Gründe hierfür sind in der Vergangenheit mehrfach dargelegt worden.
Gleichwohl bleibt der besagte Sonntag für uns keineswegs fußballfrei: Wir besinnen uns auf die Grundstützen des Fußballs und unseres Vereins und werden das Spiel unserer Amateure im Stadion gegen Ulm verfolgen und unsere Mannschaft lautstark unterstützen. Das Spiel steht für Tradition pur und ist das krasse Gegenteil von dem, was in Leipzig abläuft.

Darüber hinaus ist das Schicksal des SSV Ulm das beste Beispiel dafür, was mit einem Verein mit traditionellen Strukturen passieren kann, während Retortenvereine ohne eigene Identität aber mit einem großen Geldbeutel seinen Platz einnehmen.

Also: bleibt mit uns in Karlsruhe, singt, hüpft, schreit für unsere drei Buchstaben und setzt mit uns ein Zeichen gegen den Kommerz!

Weitere Infos zum Treffpunkt und dem Rahmenprogramm folgen in Kürze.

ULTRA1894

Montag, 18:30 Uhr: KSC – Sandhausen

An den Montagabend in der 2. Liga hat sich der Fußballfan schon gewöhnt. Nur diesmal findet ein Spiel erstmals nicht um 20.15 Uhr, sondern schon um 18.30 Uhr statt. Die 2.Liga darf im Rahmen der weiteren Zerstückelung der Spieltage für das „Premiumprodukt“ Bundesliga zum Vorspiel antreten.

Dem TV sei Dank, gibt es am Montag, den 02.05.2016, mit Vor- und Nachberichterstattung starke fünf Stunden Fußball zu sehen – wohlgemerkt vor dem Fernseher!

Wir aber wollen Fußball im Stadion sehen, unseren Verein anfeuern und gemeinsam mit Freunden mitfiebern. Darüber hinaus wird an besagtem Montag selbst für viele KSC-Fans der Gang ins Stadion aufgrund der frühen Anstoßzeit aus beruflichen Gründen nur schwer pünktlich möglich sein – von den Auswärtsfans völlig zu schweigen.

Immer mehr Geld soll durch Fernsehverträge in den Fußball gepumpt werden, um noch teurere Mannschaften gegeneinander antreten zu lassen und noch mehr dem Event zu huldigen.

Dabei geht die Leidenschaft und die Stimmung verloren, die den Fußball ausmacht. Schauen wir nach England, dann sehen wir was Spieltagszerstückelung bedeutet.

Wollen wir das in Deutschland auch? Reicht es nicht aus, ein Spiel am Freitagabend zu haben, fünf Partien am Samstagnachmittag um 15.30 Uhr, eines um 18.30 Uhr und noch zwei Begegnungen am Sonntag? Früher gab es einen Termin am Wochenende, an dem Bundesliga lief, noch vor zehn Jahren gab es lediglich zwei und heute sind wir schon bei fünf.

Soll der Montag nun auch regulärer Spieltag der Fußball-Bundesliga werden, mit dem Effekt, dass die 2. Liga dann immer als Appetithäppchen am Spätnachmittag fungiert? Soll Fußballfans eventuell der Besuch mancher Spiele bewusst erschwert werden, damit sie, falls sie das Spiel ihrer Mannschaft dennoch verfolgen wollen, notgedrungen zum Kunden vom Pay-TV werden müssen?

Wir sagen NEIN!

Keine weitere Zerstückelung der Bundesliga-Spieltage!

Wir sind nicht bereit, den Fußball vollständig auf dem Altar des Geldes zu opfern! Die jetzigen Anstoßzeiten sind gerade für die Fans der Zweitligisten schon scheiße genug! Für uns ist Fußball Samstag 15.30 Uhr!

Die Stimmung in den Stadien macht den Fußball aus und ein Spiel macht auch vor dem TV nur wirklich Spaß, wenn es im Stadion laut und emotional ist.

Wir werden unsere Stimme 60 Minuten lang nicht erheben um zu demonstrieren, wie der Fußball der Zukunft aussehen kann, wenn DFB, DFL und andere Bonzen den Fußball zum Event für Börsenmakler und Sektschlürfer machen wollen.

Ab der 60. Spielminute werden wir dagegen zeigen was den Fußball ausmacht und unseren KSC wie gewohnt lautstark anfeuern.

ULTRA1894

Lautern schlagen!

Flyer-Lautern-2016

 

Das neue Saisonshirt gibt es beim Heimspiel gegen 1860 am kommenden Sonntag vor der Gegengerade und am ULTRA-Stand zu kaufen.

Gradaus zum Derbysieg!

UPDATE: Die restlichen Saisonshirts gibt es heute Abend im Fanprojekt (Mainestraße 8), sowie am Sonntag am Hauptbahnhof Karlsruhe vor Abfahrt der Entlastungszüge. 

Fankongress 2016 in Hannover initiiert erfolgreich neue Form des Dialogs

profansBerlin, den 30. März 2016 – Rund einhundert aktive Fans, von Szenen der verschiedensten Fußballvereine der 1. bis 4. Spielklasse Deutschlands entsandt, sind am Karsamstag in Hannover zusammengekommen und haben mit Vereinsverantwortlichen aus dem ganzen Land über eine neue Form des Dialogs wie auch über inhaltliche Themen debattiert.

Nachdem der 2007 ins Leben gerufene Fandialog unter der Federführung des DFB über all die Jahre praktisch ergebnislos verlaufen war, hatten alle daran beteiligten Fanorganisationen im letzten Herbst jene Gespräche aufgekündigt. Mit dem neuerlichen Anlauf wollen die bundesweit tätigen Fanbündnisse ProFans und Unsere Kurve zeigen, dass ihnen an einem ergebnisorientierten Dialog mit Verantwortlichen des deutschen Fußballs sehr gelegen ist.

So ging es in Hannover darum, festzustellen, wo gemeinsame Interessen und Standpunkte im Spannungsfeld zwischen Fankultur und Vereinszielen liegen. Während etwa zur Frage der Kommerzialisierung des Fußballs durchaus unterschiedliche Ansprüche bestehen, herrschte weitestgehende Einigkeit darüber, dass der gesellschaftliche, aber auch der kommerzielle Wert der gelebten Fankultur für den deutschen Fußball weitaus höher ist, als ihr allem Anschein nach durch den DFB zugemessen wird.

Auch in der Frage zur Vorstellung eines gelungenen Spieltages konnten Gemeinsamkeiten herausgearbeitet werden. Darüber hinaus führte der gemeinsame Dialog zu mehr Verständnis für abweichende Positionen, die sich aus der jeweiligen Berufs- bzw. Fanrolle ergeben. Von Seiten der Fans war es ein Anliegen hervorzuheben, dass sie es als Fußballfans leid sind, vor allem auswärts, als Sicherheitsrisiko wahrgenommen zu werden, da diese Sicht alle Maßstäbe der Wirklichkeit verzerrt. An dieser Stelle spielte insbesondere das Thema Kollektivstrafen, verordnet durch den DFB, eine besondere Rolle. Kollektivstrafen, so der einhellige Tenor der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, widersprechen nicht nur rechtsstaatlichen Grundsätzen, sondern erfüllen ebenso wenig ihren Zweck. Die gängige Praxis des Verhängens von Kollektivstrafen durch das Sportgericht des DFB, nach tatsächlichem oder auch nur empfundenem Fehlverhalten einzelner Zuschauer, gehört daher dringend infrage gestellt.

Die den Kongress tragenden Fanorganisationen rufen zu einer gesellschaftlichen Debatte über diese bis dato gängige Praxis des DFB auf und fordern die Abschaffung von Kollektivstrafen, die Fans in Sippenhaft nehmen und Vereine für das Handeln Einzelner verantwortlich machen.

Fans wie auch Vereinsverantwortliche sind sich einig, den Austausch weiterführen und diese Plattform als festes Instrument des Dialogs etablieren zu wollen. Dazu ist bereits eine Nachfolgeveranstaltung im Herbst dieses Jahres ins Auge gefasst.

ProFans und Unsere Kurve, 30. 3. 2016

Blue Block in Freiburg!

Flyer_Freiburg

Zu diesem Spiel wird die Fanszene in den bereits an den vergangenen Spieltagen verkauften Regenjacken anreisen.
Bitte tragt in Freiburg eure Jacke und sorgt für ein einheitliches Bild im Block!
Es wird vor Ort noch Jacken zu kaufen geben!

Baden ist blau-weiß!

Nächste Ausgabe des PadA

Hallo KSC-Fans,

wie euch sicherlich schon aufgefallen ist, gab es nun schon seit längerer Zeit kein neues Phönix aus der Asche-Fanzine mehr. Wir müssen euch leider noch etwas vertrösten, Ausgabe 28 wird erst nächstes Jahr erscheinen.

Durch familiäre und berufliche Veränderungen der bisherigen PadA-Verantwortlichen war es uns nicht möglich, im letzten und auch in diesem Jahr eine neue Ausgabe zu produzieren.
Das PadA-Team wird sich nun neu aufstellen und organisieren.

Wir hoffen, euch ab der nächsten Saison wieder mit Berichten und Bildern zu den Spielen unseres Karlsruher Sport-Club Mühlburg-Phönix e.V. und unserer Freunde versorgen zu können.

PadA-Team
Phönix Sons´99 – Ultras Karlsruhe

Förderkreis Gegengerade – Alles für Karlsruhe!

Was ist der Förderkreis Gegengerade?

Beim Förderkreis Gegengerade handelt es sich um den Zusammenschluss der aktiven Fanszene.
Der Förderkreis Gegengerade ist eine erweiterte Option zu der „normalen“ Supporters-Mitgliedschaft.
Durch den Förderkreis Gegengerade hat jeder die Möglichkeit, sich aktiv in die Gegengerade Karlsruhe einzubringen.

Die Supporters Karlsruhe 1986 e.V. sind der offizielle Dachverband, die Stimme aller KSC-Fans und vertreten diese gegenüber dem KSC und der Öffentlichkeit.
Voraussetzung für die aktive Unterstützung des Förderkreis Gegengerade ist die Mitgliedschaft bei den Supporters Karlsruhe 1986 e.V.

Was macht der Förderkreis Gegengerade?

Aufwendige Choreografien und Fanaktionen haben ihren Preis, weshalb die aktive Szene auf die Unterstützung anderer KSC-Fans angewiesen ist, um die eigene Unabhängigkeit zu wahren.
Mit nur 5 € zusätzlich pro Saison habt auch ihr die Möglichkeit diese Arbeit zu unterstützen und aktiv mitzuwirken.

Die Mitgliedschaft im Förderkreis Gegengerade kommt keiner Mitgliedschaft bei ULTRA1894 gleich, sondern dient dazu, den Anschluss an die Szene zu vereinfachen, Kontakte zu knüpfen und bietet Möglichkeiten, sich selbst einzubringen.

Was bringt mir die erweiterte Supporters-Mitgliedschaft?

  • Ihr erhaltet einen regelmäßigen Email-Newsletter mit Informationen aus der Szene.
  • Ihr erhaltet Angebote der Szene zu Choreoarbeiten, Fahnen malen, Fußballturnieren, Filmabenden, Partys…
  • An Heimspielen kann unter Vorlage des Mitgliedsausweises der Fahnenverleih im Ultrastand genutzt werden (Container hinter der Gegengerade).
  • Ihr könnt Kurvenkleidung des Förderkreis Gegengerade erwerben.

Wie kann ich Mitglied werden?

Den Mitgliedsantrag der Supporters Karlsruhe 1986 e.V. auf der Homepage downloaden oder bei den Heimspielen am Container (hinter der Gegengerade) mitnehmen, gut leserlich ausfüllen und abgeben.
Wer bereits Supporters-Mitglied ist und diese Mitgliedschaft erweitern möchte, kann einfach eine E-Mail mit dem Betreff: “Erweiterung meiner Mitgliedschaft“ an mitglieder@supporters-karlsruhe.de schreiben.

Wie kann ich außerdem die aktive Szene unterstützen?

Diese Dinge werden eigentlich ständig gebraucht und können wöchentlich dienstags und donnerstags im Fanprojekt in der Mainestraße 8 abgegeben werden:

  • Scheren
  • Stifte
  • Pinsel & Rollen
  • transparentes Klebeband
  • Luftballons (ultramarin/blau/weiß)
  • Folien (ultramarin/blau/weiß)

ProFans fordert Gleichbehandlung von Fans und Funktionären – Unschuldsvermutung gilt nicht nur für Wolfgang Niersbach, Theo Zwanziger und Horst R. Schmidt

profansSeit seiner Gründung kritisiert das Fanbündnis ProFans die Anwendung von Stadionverboten und fordert die Unschuldsvermutung für Fans wie auch für Funktionäre. Ein besonders schillernder Fall der Ungleichbehandlung durch Vereine und Verbände zeigt sich an den Ermittlungsverfahren gegen die Herren Niersbach, Zwanziger und Schmidt wegen Steuerhinterziehung in einem besonders schweren Fall.

Alle Vereine und die Verbände haben sich in den „Richtlinien zur einheitlichen Behandlung von Stadionverboten“ auf gemeinsame Grundsätze zur Vergabe von Stadionverboten geeinigt. Fans kritisieren insbesondere die verpflichtende Verhängung von Stadionverboten auf Grund eines aufgenommenen Ermittlungsverfahrens. Bei vielen Fans stellt sich im Laufe der Ermittlungsverfahren heraus, dass ihnen keine Schuld nachgewiesen werden kann oder die Betroffenen sogar unschuldig sind. „Dennoch müssen die meisten Fans in diesem Zeitraum auf Grund des verhängten Stadionverbots mit erheblichen Einschränkungen ihrer freien Lebensgestaltung leben“, fasst ProFans-Sprecher Jonas Negenborn zusammen.

Immer wieder muss dabei festgestellt werden, dass die Verbände und Vereine mit unterschiedlichen Maß messen. Das aktuelleste Beispiel datiert vom 3. November 2015 – an diesem Tag verkündete die Frankfurter Staatsanwaltschaft die Aufnahme von Ermittlungsverfahren gegen Wolfgang Niersbach, Theo Zwanziger und Horst R. Schmidt auf Grund des Verdachts der Steuerhinterziehung in einem besonders schweren Fall.

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ProFans blickt auf das Fußballjahr 2015 zurück und benennt Herausforderungen für 2016

profansAuch für die bei ProFans angeschlossenen Gruppen ging mit 2015 ein ereignisreiches Jahr zu Ende. Ein Jahr, gekennzeichnet durch unerfreuliche Ereignisse wie Fanutensilienverbote, Regressforderungen, fanfeindliche Anstoßzeiten und durch das Verlassen der Dialogstrukturen beim DFB. Lichtblicke im Sinne der aktiven Fans wurden, wenn überhaupt, zumeist lediglich auf lokaler Ebene erreicht.

Mit der Verleihung des Spielansetzungsmonsters SAM weist das Fanbündnis seit der Saison 2014/15 auf die Missstände bei den Spielansetzungen hin. „Durch einen immer weiter zerstückelten Spieltag und die unsäglichen Freitags- bzw. Montagsspiele wird es vielen Auswärts- und Heimfans immer schwieriger die Spiele ihrer Mannschaft zu besuchen“, fasst ProFans-Sprecher Jonas Negenborn zusammen. Eine Mischung aus kommerziellen Interessen und teilweise nicht nachvollziehbaren polizeilichen Auflagen führten zu untragbaren Ansetzungen auch in der Hinrunde 2015, an deren Ende die Fanszene des Hamburger Sportvereins als Gewinnerin des SAM gekürt werden musste.
Einziger kleiner Lichtblick bleibt hierbei, dass die DFL an ihrer Linie einer relativ frühen Terminierung festhält. „Dieser Umstand gibt den Fans schon mehr Planungssicherheit“, räumt Jonas Negenborn ein. „Nichtsdestotrotz führen die Fankurven hier eine Abwehrschlacht und es werden immer neue Spieltermine diskutiert.“ Zuletzt führte u.a. die Ansetzung der ersten Runde im DFB-Pokal zu einer Welle des Protestes in den Fankurven. ProFans weist mit Nachdruck darauf hin, dass aufgrund der fanfeindlichen Terminierungen selbst bei den Branchengrößen der Kartenvorverkauf teilweise immer schwerfälliger läuft.

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