Alle im blau-weißen Retro-Shirt gegen Nürnberg!

Ciao KSC-Fans,

Ende letzter Saison fertigten wir in großer Stückzahl ein blau-weißes Retro-Shirt im Stil des Adidas Aufwärmtrikots der Saison 1996/97 an, um das für einen erschwinglichen Preis an alle KSC-Fans verkaufen zu können, die zum Derby gegen Lautern ins Wildparkstadion pilgern. Das Ziel war, das prall-gefüllte Wildparkstadion komplett in blau und weiß einzufärben.

Wie ihr alle noch wisst, kam es ganz anders: Die Polizei brachte den Privatkrieg eines Einsatzleiters an diesem Tag bewusst zum eskalieren, in dem KSC-Fans am Eingang des Stadions angegriffen wurden. Der Spieltag verlief nach dieser Eskalation natürlich ganz anders als geplant: keine optischen Aktionen, keine Fahnen und kein blau-weißes Stadion.

Zu Beginn dieser Saison haben wir schon deutlich gemacht, dass wir uns davon nicht unterkriegen lassen und wollen daher den Plan von einem blau-weiß gefärbten Wildparkstadion noch Realität werden lassen – beim Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg!

Daher der Aufruf an alle KSC-Fans: Holt das blau-weiße Retro-Shirt aus dem Schrank! Wenn ihr noch keines habt, wird es zuvor an den bekannten Stellen oder direkt am Spieltag am Stadion noch welche geben!

Jeder für jeden – alle für dich!
Alle in blau-weiß für den Heimsieg!

Forderungen der Initiative „Verbandsstrafen abschaffen“

An die RLSW Regionalliga Südwest GmbH, sowie die beteiligten Landesverbände: 

  • Fußballverband Rheinland
  • Saarländischer Fußballverband
  • Südwestdeutscher Fußballverband
  • Badischer Fußballverband
  • Südbadischer Fußballverband
  • Hessischer Fußballverband, 
  • Württembergischer Fußball-Verband

sowie den Deutschen Fußball-Bund und die DFL Deutsche Fußball Liga.

Wir fordern eine konsequente Abschaffung der verbandsrechtlichen Bestrafung des Einsatzes von nicht missbräuchlich (im Sinne vom gezielten Einsatz gegen Personen oder Wurf auf das Spielfeld) verwendeter Pyrotechnik und deren sofortige Aussetzung. 

Wir kritisieren im Detail, dass: 

  • …die Bestrafungen zusehends wirtschaftliche Probleme für die betroffenen Vereine mit sich bringen und die Wettbewerbsfähigkeit verschlechtern .
  • …die Vereinsverantwortlichen mittels Lizenzvereinbarungen zur Annahme der sportgerichtlichen Sanktionspraxis gezwungen werden und dadurch aufgrund aufkommender Interessenkonflikte ein Keil durch die Vereine getrieben wird.
  • …sich durch die Entwicklung der Strafen/Strafzahlungen die Wahrnehmung und Bewertung von Pyrotechnik insofern verändert hat, dass der positive Einfluss auf die Atmosphäre in den Stadien oder der nicht vorhandene Einfluss auf das Spielgeschehen keine Beachtung findet.
  • …die RLSW Regionalliga Südwest GmbH, sowie die Landesverbände und der Deutsche Fußball-Bund in ihrer Praxis ein zunehmendes Sicherheitsempfinden beim Einsatz von Pyrotechnik und ausbleibende Verletztenzahlen ignorieren.
  • …die Erkenntnisse, wonach die in den letzten Jahren stetig zugenommene Bestrafung von Pyrotechnik nicht zu einer Verringerung des Einsatzes geführt hat, keinerlei Berücksichtigung bei der RLSW Regionalliga Südwest GmbH, sowie den Landesverbänden und dem Deutschen Fußball-Bund gefunden hat.
  • …eine Umlage der Strafen auf vermeintliche Verursacher zu Ermäßigungszwecken auf Grund einer damit einhergehenden Doppel- bzw. Dreifach-Bestrafung nicht vertretbar ist.

 Als Einheit aus Fanszenen sind wir entschlossen, im engen Austausch mit unseren Vereinen, für die Rechte und faire Behandlung von Fankultur und Souveränität der Vereine einzustehen und einen neuen Weg konsequent zu verfolgen. Die Strafenpolitik der RLSW Regionalliga Südwest GmbH, sowie den Landesverbänden und des Deutschen Fußball-Bunds muss eine grundlegende Veränderung erfahren und die Interessen der Basis unseres Sports in angemessenem Umfang berücksichtigt werden.

Ganz Südwest fordert: Schluss mit euren Bestrafungen! Verbandsstrafen abschaffen!

Blaue Bomber 1995
Block 30 Hessen Kassel / KSV Hessen Kassel e.V.
Cannstatter Kurve
Corrillo Ultras & Synthesia Ultras 79
Crew Eleven Aalen / VfR Aalen 1921 e.V.
D-Block Donaustadion e.V. / SSV Ulm 1846 Fußball
Fanatico Boys Ultras Heidenheim 2008 & Unitas Aquileiae
Insane Ultra / SV Eintracht Trier
Nordkurve Koblenz / TuS Koblenz 1911 e.V.
Pfalz Inferno & Frenetic Youth & Generation Luzifer Kaiserslautern
Pugnatores Ultras
Südtribüne Darmstadt
Szene 1916 Sandhausen
SZENE E Reutlingen / SSV Reutlingen 05
Szene Offenbach
ULTRA1894 & Supporters Karlsruhe 1986 e.V.
Ultraszene Mainz 2001
Virage Est Saarbrücken / 1. FC Saarbrücken e. V.

 

Spruchbanderklärung Palantir

Karlsruh‘ ist nicht Gotham! Wir sind keine Terroristen! US-Datenkrake Palantir in Fesseln legen!

Beim Heimspiel gegen Münster zeigten wir das oben genannte Spruchband, um auf die aktuellen Entwicklungen in Baden-Württemberg und Deutschland im Zusammenhang mit der US-Firma Palantir und deren Software Gotham aufmerksam zu machen. Gotham ist eine Datenanalyse- und Recherchesoftware, die mit Hilfe von KI riesige Datenmengen aus einer Vielzahl von Quellen, wie Textdokumenten, Social-Media-Inhalten, polizeilichen Datenbanken, Akten und Bildern, durchsucht, analysiert und verknüpft.

Die Software stellt vermeintliche Zusammenhänge zwischen Personen, Orten und Ereignissen her, um verdächtige Personen und Muster zu erkennen und Straftaten bestenfalls schon vorherzusagen, bevor sie passieren. Entgegen dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung darf die Software aber nicht nur bei schwerer Kriminalität eingesetzt werden, sondern auch schon vor der Entstehung einer konkreten Gefährdung.

Doch wer wird durchsucht? Das kann praktisch jeder sein: Schon wer eine Anzeige erstattet, Opfer einer Straftat wird oder auch einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort ist, landet in polizeilichen Datenbanken und kann dadurch ins Visier der Software geraten. Kaum auszudenken, was alles möglich ist, wenn dieses Instrument missbraucht wird oder in die falschen Hände gelangt.

Klingt wie eine Dystopie?

In einigen autoritär regierten Staaten wird die Software bereits jetzt schon zur massenhaften Überwachung angewendet, um beispielsweise Kritiker und zivilgesellschaftliches Engagement einzubremsen.

Obwohl viele Datenschützer vor der massenhaften Verknüpfung von Daten und damit dem massiven Eingriff in die informationelle Selbstbestimmung warnen, ist das Programm auch hier in Deutschland schon Realität. Der schwäbische Innenminister Thomas Strobl hat die Software auch für Baden-Württemberg für 25 Mio. beim US-Unternehmen Palantir eingekauft, ohne dass es für die Nutzung der Software eine rechtliche Grundlage gab. Dies entgegen der Empfehlung vieler Experten und Politiker, auf ein europäisches Produkt, das die Anforderungen der europäischen Datenschutzbestimmungen erfüllt, zu setzen.

Wäre dieses Vorgehen nicht schon skandalös genug, implementiert man mit Gotham ein Programm, das von einem Unternehmen entwickelt wurde, dessen Mitbegründer Peter Thiel sich offen gegen die Demokratie ausspricht. Ein Programm zur Bekämpfung der Feinde der offenen Gesellschaft, entwickelt von einem Feind der offenen Gesellschaft.

Für uns ist klar: Karlsruhe ist nicht Gotham. Fußballfans und Ultras sind keine Terroristen. Die Polizei darf bei ihren ausufernden Ermittlungen keine intransparente KI-Software einsetzen, die den Datenschutz mit Füßen tritt und jeden ins Visier nehmen kann – noch dazu entwickelt von einem undurchsichtigen US-Konzern.

ULTRA1894

Saison 2025/2026

Ciao Gegengerade,

die Sommerpause ist vorbei und wir sind heiß auf die neue Saison! Der KSC hat die letzten Wochen genutzt und mit allen Beteiligten den Polizeieinsatz beim letzten Derby gegen Kaiserslautern aufgearbeitet.

Nach unseren Informationen erfolgt daraus ein Schritt in Richtung Normalität. Das heißt wir werden unsere Mannschaft zum Heimspiel gegen Münster nicht nur mit unseren Stimmen, sondern auch mit optischen Stilmitteln wie Fahnen unterstützen.

Sollte die Polizei Karlsruhe in der Zukunft die Situation wieder eskalieren lassen, könnt ihr mit Protesten unsererseits rechnen.

Das größte Sicherheitsrisiko für diese Kurve ist und bleibt die Polizei! Bullen raus aus der Kurve!

ULTRA1894

#gehtsnochKarlsruhe – Rettet die vielfältige Kulturszene in Karlsruhe

Die freie Kulturszene in Karlsruhe ist ernsthaft bedroht. Zehn von 21 Kultureinrichtungen könnten durch die geplanten Kürzungen im nächsten Haushalt verschwinden.

Wir zeigen Solidarität mit unserer Kulturszene und rufen auf, die Petition für den Erhalt der lebendigen und vielfältigen Kultur in Karlsruhe jetzt zu unterschreiben:
 change.org: #gehtsnochKarlsruhe – Rettet die vielfältige Kulturszene in Karlsruhe

50+1 ausnahmslos umsetzen!

Jetzt ist es soweit! Das Bundeskartellamt hat die 50+1-Regel erneut geprüft und bescheinigt der Deutschen Fußball Liga wie erwartet Versagen. Das Ergebnis fordert nun die konsequente Umsetzung von 50+1, alles andere ist für uns nicht verhandelbar.

Für uns stellt 50+1 eine wesentliche Besonderheit des deutschen Fußballs dar, die es unbedingt und mit allen Mitteln zu schützen gilt. Für jedermann sichtbare Fehlentwicklungen in zahlreichen europäischen Ligen sind nicht hinnehmbar und auch dank 50+1 bisher in Teilen am deutschen Fußball vorbeigegangen. Dass nun die Strukturen, nicht nur der Werksclubs Leverkusen und Wolfsburg, sondern auch von Hannover und Rasenballsport zum Problem werden, zeigt mit welcher Dilettanz bei der DFL durch die Verantwortlichen gehandelt wurde. So agieren Opportunisten, denen das Kapital näher ist als ihr Auftrag und der Fussball.

Die DFL, die Vereine und ihre Funktionäre müssen jetzt Farbe bekennen. Die betroffenen Vereine müssen kurzfristig ihre Gesellschaftsform und Organisation im Sinne der 50+1-Regel anpassen oder aus dem organisierten Fußball ausscheiden.

Unsere Erwartungshaltung ist klar: 50+1 konsequent anwenden und erhalten!

Fanszenen Deutschland im Juni 2025

Stellungnahme

Die Eskalation des vergangenen Heimspiels gegen den 1. FC Kaiserslautern kam nicht überraschend. Nicht für uns, nicht für unseren Verein und auch nicht für die Polizei. Was wir erleben mussten, war die gewollte Eskalation eines rücksichtslos geführten Privatkrieges des Einsatzleiters der Polizei gegen die organisierte Fanszene. 

Bereits in den vergangenen Jahren wurden durch die Polizei systematisch bestehende Gesprächsstrukturen zum Verein und Fandachverband gekappt und sämtliche deeskalierenden Einsatztaktiken durch eine neue „Null-Toleranz-Strategie“ des polizeilichen Alleingangs ersetzt. Leider konnte auch der gänzlich ausbleibende Erfolg dieses Vorgehens die Einsatzführung bis heute nicht zu einer Kurskorrektur bewegen. Vielmehr führte der eingeschlagene Irrweg in jüngster Vergangenheit zu immer repressiveren Maßnahmen.

Insbesondere die Einlasskontrollen rückten dabei zunehmend in den Fokus der Polizei. Nachdem diese zuletzt bereits zusätzlich von „szenekundigen“ Beamten begleitet worden waren (ohne festgestellte Mängel), sollte die herbeifantasierte Schwachstelle zukünftig noch einmal verstärkt mittels neu ausgedachtem Drei-Punkte-Plan überwacht werden: Während bei Stufe eins noch normale Kontrollen durch den Sicherheitsdienst erfolgen würden, sollten diese bei Stufe zwei noch zusätzlich durch die Polizei überwacht werden – und das nicht wie bisher durch „szenekundige“ Beamte, sondern durch Hundertschaften der Bereitschaftspolizei. Bei Stufe drei wäre geplant, dass Einsatzkräfte die Kontrollen gleich selbst durchführen.

Kurz vor dem vergangenen Heimspiel wurde ohne nähere Begründung Stufe zwei ausgerufen und Beamte der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit im Stadionumlauf positioniert. Dass es dabei um mehr als die angekündigte zusätzliche Kontrolle der Einlasssituation ging, zeigte sich spätestens, als auch im Bereich um die Stadioneingänge hinter der Gegengerade immer mehr Einsatzkräfte zusammengezogen wurden. Direkt darauf folgte ein orchestrierter Angriff auf die umstehenden Fans. Da dieser nicht, wie von der Polizei behauptet, angekündigt wurde, war es unbeteiligten Personen auch unmöglich, sich dem Geschehen zu entziehen. Nur durch das besonnene Verhalten der betroffenen Stadionbesucher konnte die Situation wieder beruhigt werden.

Glücklicherweise wurde der Angriff der Polizei durch mehrere Vertreter des Vereins vor Ort beobachtet und öffentlich eingeordnet. Heftig in Erklärungsnot liefert die Einsatzleitung bis heute immer neue Abwandlungen des Geschehenen und eine beeindruckende Varianz an Begründungen für den Einsatz. Ein von Vereinsseite gefordertes Gespräch mit Polizei- und Einsatzführung brachte zwar keine neuen Erkenntnisse, führte aber immerhin zu dem schmallippigen öffentlichen Bekenntnis, die Gespräche mit dem Verein wieder aufnehmen zu wollen.

Leider führt jedoch weder der neuerliche Dialog noch die hohe Anzahl an verletzten Fans zu einer notwendigen Veränderung der Einsatzstrategie. Vielmehr plant die Polizei für das Heimspiel gegen Paderborn, an ihrem Stufenplan festzuhalten und bestätigt damit die vollständige Entkoppelung ihres Vorgehens als angebliches Ergebnis polizeilicher Erkenntnisse oder Risikobewertungen von der Realität.

Die derzeitige Einsatzstrategie betrifft damit nicht mehr vorrangig die organisierte Fanszene, sondern wird zur Gefahr für alle Stadionbesucher.

Polizisten im Stadion sind kein geeignetes Mittel, um die Sicherheit von Fans zu erhöhen. Vielmehr sind sie selbst häufig ursächlich für Konflikte im Stadion verantwortlich. Aus diesem Grund liegt im Idealfall die Entscheidungsgewalt über Sicherheitsmaßnahmen hauptsächlich beim Veranstalter und damit beim Verein, mit dem wir auch weiterhin im konstruktiven Austausch stehen.

Aus Verantwortung gegenüber allen Fans werden wir das Vorgehen der Karlsruher Polizei nicht weiter akzeptieren und zukünftig bei unseren Heimspielen Kontrollen durch die Polizei vermeiden. Der Materialeingang wird vorerst nicht mehr durch uns genutzt werden, und wir werden nur das mit ins Stadion nehmen, was ohne eine separate Kontrolle möglich ist. Das betrifft leider auch die optische Unterstützung wie Fahnen und Choreografien im Wildpark.

Wir appellieren an die Karlsruher Polizeiführung und Innenpolitik, den Vorfall lückenlos aufzuklären und personelle Konsequenzen in der Einsatzleitung umzusetzen. 

Wir fordern eine vollständige Abschaffung des Stufenplans und eine Rückkehr zum bisherigen Modell.

Das größte Sicherheitsrisiko für diese Kurve ist die Polizei! Bullen raus aus der Kurve!

ULTRA1894

Phönix aus der Asche Nr. 32 & 33

 
Von vielen Seiten wird sie gefordert, wir liefern sie: die Aufarbeitung der Corona-Pandemie.
Zumindest der beiden Corona-Saisons (2020/21 & 2021/22) aus Karlsruher Fansicht, verpackt in einer Doppelausgabe.
 
Wie immer mit reichlich Verspätung, aber deshalb nicht weniger lesenswert.
Die übliche Sammlung von Erlebnisberichten zu Spielen unseres Karlsruher SC und von Besuchen bei Hertha BSC, Sturm Graz, Racing Strasbourg und Pisa.
Erfahrt außerdem mehr über die Karlsruher Kurvenverbote und erhaltet Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Karlsruher Kurven- und Gruppen-Logos, da wir uns ausgiebig mit ihrem Schöpfer unterhalten haben.
 
Das PadA gibt’s beim Auswärtsspiel gegen Regensburg und beim Heimspiel gegen Paderborn für 3€ bei unseren fliegenden Händlern.
 
Greift zu, solange der Vorrat reicht!
 
Phönix Sons 1999

Im Fanshirt zum Derby!

Fanshirt zum Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern erhältlich

Verkaufsorte und -zeiten in der Übersicht

Donnerstag, 01.05.
Fan-Haus, 15:00 bis 19:00 Uhr

Freitag, 02.05.
FanWelt am Wildparkstadion, 11:00 bis 19:00 Uhr
Fanshop am Rondellplatz, 13:00 bis 18:00 Uhr
Fan-Haus hinter der Gegengerade, 15:00 bis 18:00 Uhr

Samstag, 03.05.
FanWelt am Wildparkstadion, 11:00 bis 18:00 Uhr
Fanshop am Rondellplatz, 13:00 bis 18:00 Uhr
Fan-Haus, 11:00 bis 14:00 Uhr

Sonntag, 04.05. (Spieltag)
Jeweils ab Stadionöffnung:
Verkaufsstand vor der FanWelt am Wildparkstadion
Verkaufsstand am Nackten Mann
Fanshop Ost & Nord
Fanwagen hinter dem Bereich Nord-West

10 % für Gästefans? Nicht beim HSV!

Am Freitag, den 4. April, startete der Karlsruher SC wie geplant den Vorverkauf für das Auswärtsspiel beim Hamburger SV. Zunächst hatten Mitglieder und Dauerkarteninhaber die Möglichkeit, sich Tickets zu sichern. Bis Sonntagabend wurden auf diesem Weg rund zwei Drittel des zur Verfügung stehenden Gästekontingents abgesetzt. Am Montag, den 7. April, wurde – wie angekündigt – der freie Verkauf gestartet.

Nur einen Tag später forderte der HSV den sofortigen Verkaufsstopp. Grundlage war eine Klausel in den Ticket-AGB des HSV, nach der der Gästekartenverkauf spätestens sechs Wochen vor dem Spiel beendet sein muss. Ab diesem Zeitpunkt darf ausschließlich der HSV über den weiteren Verkauf entscheiden.

In der Folge wollte der KSC die verbliebenen Tickets erneut intern anbieten. Doch der HSV untersagte auch dies – und verlangte stattdessen entweder die Abnahme der gesamten restlichen Gästekarten oder die vollständige Rückgabe des restlichen Kontingents. Für den KSC hätte das bedeutet, zwischen 800 und 1000 Tickets verbindlich abnehmen zu müssen, ohne die Möglichkeit des Verkaufs an Fans, die keine Dauerkarteninhaber oder Mitglieder sind. Ein durchaus großes finanzielle Risiko wäre also die Folge gewesen.

Dabei ist die rechtliche Grundlage vielleicht eindeutig – fanfreundlich und moralisch vertretbar ist dies ganz sicher nicht.

Laut DFB-Richtlinie steht dem Gastverein ein Kontingent von 10 % der Stadionkapazität zu. Dass dieses Kontingent letztlich nicht vom Gastverein selbstständig bis kurz vor Spieltag verkauft werden darf – widerspricht dem Gedanken der 10% Regel völlig und gleicht einem Skandal.

Wir fordern die Einhaltung der 10% Regel für Gästefans! Das heißt klare, einheitliche und vor allem fanfreundliche Regelungen im Umgang mit Gästekontingenten – ohne juristische Schlupflöcher.

Supporters Karlsruhe 1986 e.V. & ULTRA1894

Moser hilft! 2025

Hallo KSC-Fans,

zum Heimspiel gegen Hannover 96 führten wir unsere jährliche Becherspendenaktion durch. Insgesamt kamen durch Becher- und Geldspenden 20.529,65€ zusammen.

Vielen Dank dafür! 

Ebenfalls ein Dankeschön an die Fans von Hannover 96 für die Beteiligung an der Spendenaktion.

Mit diesem Betrag unterstützen wir die Sternenkinder Ettlingen. Diese Gruppe ist Teil des „Ettlinger Frauen- und Familienzentrum e.V.“, kurz effeff. Sie berät und begleitet Familien vor, während oder nach dem Frühtod eines Kindes und nach pränatal-medizinischer Diagnose. „Egal zu welchem Zeitpunkt Sie während der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt mit dem Themenfeld „Tod, Sterben und Geburt“ konfrontiert werden, Sie müssen den Weg nicht alleine gehen!“ (https://www.effeff-ettlingen.de/sternenkinder/)

Die Sachspenden, die wir teilweise schon unter der Woche im Café Riot und später auch rund um den Spieltag gesammelt haben, wurden bereits dem Tierschutzverein Karlsruhe u. Umgebung e.V. übergeben.

Ein großes Dankeschön an alle, die sich solidarisch gezeigt und die Spendenaktion unterstützt haben. 

PHÖNIX SONS 1999

ULTRAS KARLSRUHE