Wir können stolz auf uns sein! Innerhalb einer Woche und mit lediglich dreitägiger öffentlicher Mobilisierung haben wir es gemeinsam geschafft, ein mehr als deutliches Statement in Richtung der Innenminister, Verbände und Vereine zu setzen. Unsere Erwartungen zur Demo wurden massiv übertroffen, über 20.000 Fußballfans sind über Rivalitäten hinweg Seite an Seite durch Leipzig gezogen und haben eine klare Botschaft gesendet: Gegen populistische Forderungen der Politik und gegen die Erfüllungsgehilfen in den Verbänden – Für die lautstarke, kreative und einzigartige Fankultur in Deutschland!
Angekündigt hatten wir im Vorfeld, dass der Protest beim heutigen DFB-Länderspiel in Leipzig fortgeführt und ins Stadion getragen werden soll. Hiermit geben wir bekannt, dass es sich dabei um eine Fake-Ankündigung gehandelt hat. Ziel war es, den Sicherheitsbehörden die Schweißperlen auf die Stirn zu treiben beim Gedanken daran, dass hunderte Leute aus den aktiven Fanszenen das Premiumprodukt Länderspiel torpedieren und im Zentralstadion aufschlagen. Bereits während der Demonstration am Sonntag hat man gesehen, dass einzig und allein die Polizei dafür verantwortlich ist, dass die Einsatz- und Personalkosten beim Fußball absurdeste Ausmaße angenommen haben. Begleitet wurde die Demo beispielsweise unter anderem von diversen Einsatzkräften, einem Polizeihubschrauber sowie zwei Wasserwerfern. Wenig verwunderlich liefen, flogen und standen diese sinnlos in der Gegend und kosteten dabei den Steuerzahler horrende Summen. Wir sind es leid, als billige Ausrede für ausufernde Polizeikosten rund um Fußballspiele herhalten zu müssen!
Und wie geht es jetzt weiter?
Nach dem erfolgreichen Sonntag in Leipzig ist völlig klar, dass wir den Protest nun zurück in die Stadien und unsere Kurven tragen müssen. Es bleiben uns noch wenige Wochen, um den Druck hochzuhalten und den Law-and-Order-Politikern die Stirn zu bieten. Ihr könnt euch gewiss sein, dass wir den Spirit der Demonstration aufgenommen haben und bereits tief in den Planungen stecken, wie wir die nächsten Wochen angehen. Um es Politik, Verbänden und Co. mit einem von uns bereits beim Investoren-Protest genutzten Wortlaut zu sagen: Ihr werdet von uns hören!
Die Fanszenen Deutschlands
Demo am 16.11.2025: Alle nach Leipzig!
Eure Statistiken und unsere Wahrnehmung zeigen: Der Fußball ist sicher! Schluss mit Populismus – Ja zur Fankultur!

Anfang Dezember steht die Innenministerkonferenz (IMK) an. Wie in unserer Stellungnahme vom 07.11. beschrieben, versuchen Law-and-Order-Politiker unter dem Deckmantel der Stadionsicherheit Maßnahmen durchzusetzen, die existenzgefährdend für die deutsche Fankultur sind!
Neidisch und begeistert blicken Fußballfans aus ganz Europa auf die bunte, laute und mitreißende Atmosphäre in den deutschen Stadien – von Bundesliga bis in die Niederungen des Amateurfußballs. Anstatt dieses Alleinstellungsmerkmal zu respektieren und zu fördern, versuchen Politik und Verbände alles, um mit diversen Maßnahmen lauter Sargnägel in unsere einzigartige Fankultur zu rammen.
Doch wir sind nicht bereit, uns unsere Leidenschaft und unser Stadionerlebnis von diesen Sicherheitsfanatikern nehmen zu lassen! Bereits am vergangenen Wochenende haben wir mit einer gemeinsamen Spruchbandaktion in den Stadien sowie der begleitenden Stellungnahme unseren Unmut bekundet. Nun gilt es, am Ball zu bleiben und den Protest gegen diese abstrusen Maßnahmen auf die Straße zu tragen!
Wir rufen daher alle Fußballfans dazu auf, am Sonntag (16.11.) in Leipzig aufzuschlagen und dort lautstark für die deutsche Fankultur einzustehen. Der Treffpunkt für die Demonstration ist um 11:30 Uhr in der Leipziger Innenstadt. Genaue Infos folgen möglichst zeitnah.
Verzichtet auf Gruppen- und Szeneartikel und erscheint dort in den Farben und Klamotten eures Vereins. Lasst uns gemeinsam allen Politikern sowie den Verbänden klarmachen, dass wir als Fußballfans über Rivalitäten hinweg zusammenstehen, um das höchste Gut des deutschen Fußballs zu schützen!
Am darauffolgenden Montag findet in Leipzig das DFB-Länderspiel gegen die Slowakei statt. Auch dort sind unsererseits diverse Aktionen in Planung, um unseren Protest auch am spielfreien Wochenende in den Stadien hochzuhalten und in dem Fall dem DFB unmissverständlich klarzumachen, dass wir nicht tatenlos zusehen werden, wie sich dieser Verband zum Erfüllungsgehilfen von populistischen Innenministern macht!
Interessierte Vertreter von Presse und Medien können sich für Informationen und Anfragen ab sofort unter presse@fanszenen-deutschlands.de melden.
Wichtige Hinweise zur Demo:
- Verhaltet euch gegenüber der gastgebenden Stadt Leipzig sowie allen anwesenden Fans respektvoll! Wir kämpfen Seite an Seite für unsere Sache!
- Verzichtet auf Pyrotechnik und Vermummungsgegenstände!
Die Fanszenen Deutschlands
Hallo KSC-Fans,
Um eure Anreise zur Demo besser zu koordinieren, haben wir folgende Email-Adresse eingerichtet: fandemo@ultra1894.de.
Hier können sich alle KSC-Fans melden, die zur Demo nach Leipzig fahren wollen.
Die Abfahrt ist am Sonntag gegen 5 Uhr geplant, Rückankunft in Karlsruhe wird gegen 21 Uhr sein.
ULTRA1894
12. Spieltag 2025/2026: Bielefeld – KSC (4:0)
Total-Ausfall auf dem Rasen der Bielefelder Alm: Wir verlieren mit 4 Gegentoren. Zu den Bildern.
Ein Damoklesschwert schwebt über unserem Fußball!
11. Spieltag 2025/2026: KSC – Schalke (2:1)
Last-Minute-Treffer zum Sieg gegen Schalke im ausverkauften Wildparkstadion!
Zu den Bildern
2. Runde DFB-Pokal 2025/2026: Gladbach – KSC (3:1)
2. Runde DFB-Pokal an einem Dienstag-Abend mit voller Kapelle in Gladbach. Trotzdem scheiden wir mit 3:1 aus dem Pokal aus.
Zu den Bildern.
10. Spieltag 2025/2026: Fürth – KSC (1:4)
Freitagabend, Flutlichtspiel im Ronhof und 4 Tore für Karlsruh‘! Erster Auswärtssieg der Saison. Zu den Bildern.
09. Spieltag 2025/2026: KSC – Lautern (2:3)
Ganz bittere Niederlage auf dem Rasen im Derby gegen die Bauern aus der Pfalz. Zu den Bildern.
08. Spieltag 2025/2026: Dresden – KSC (3:3)
Torreiches Samstagabendspiel in Dresden. Durch den Ausgleich in der Nachspielzeit warten wir immer noch auf einen Auswärtssieg für Karlsruh‘. Zu den Bildern.
07. Spieltag 2025/2026: KSC – Magdeburg (1:0)
Viertes Heimspiel – vierter Sieg! Ein knappes 1:0 gegen Magdeburg.
Zu den Bildern.
Zur Ultra Boys / Racing Strasbourg Stellungnahme
Wem gehört der Fußball?
Hallo Gegengerade,
heute richten wir unseren Blick über den Rhein zu unseren Freunden in Straßburg. Die aktive Fanszene rund um die Ultra Boys 90 steht aktuell in einem offenem Konflikt mit dem Investor BlueCo, dem Präsidium von Racing Straßburg – allen voran dem ehemaligen KSC-Spieler und heutigen Präsidenten Marc Keller – sowie Teilen der eigenen Anhängerschaft.
Die Ultra Boys 90 haben mit Racing nicht nur Höhen und Tiefen erlebt, sondern den Verein über Jahre hinweg überhaupt am Leben gehalten. Der Tiefpunkt kam 2011, als Racing nach massiver Misswirtschaft Insolvenz anmelden musste und in der fünften Liga neu startete. Auch in dieser Zeit
war die Kurve da. Sie hielt den Verein zusammen, gab den Fans Identifikation, lebte die Vereinswerte und kämpfte stets für eine freie, selbstbestimmte Fankultur.
Mit der Übernahme durch BlueCo hat sich vieles verändert. Der Einfluss des profitorientierten Investors ist mittlerweile sehr groß und das zeigt sich an vielen Stellen. Enge Verflechtungen mit dem Partnerverein Chelsea London sind Alltag. Spieler werden mit Rekordsummen verpflichtet, nur um wenige Tage später nach England verliehen zu werden. Solche Spielergeschäfte stellen eine klare Wettbewerbsverzerrung dar. Mittlerweile gab es 15(!) Spielertransfers zwischen Racing und London.
Ein kurzfristiger sportlicher Erfolg brachte neues Publikum ins modernisierte Meinaustadion. Dort gibt es mittlerweile große Shows, Eventbühnen, Funkensprühen beim Einlaufen oder nach Toren. Und das alles zu überteuerten Ticketpreisen. Das neue Publikum zeigt sich beeindruckt, läuft dem modernen Fußball meist blind und unkritisch hinterher. Der Investor und das Präsidium sehen sich darin bestätigt.
Als Mitte 2023 Racing Strasbourg durch den amerikanischen Milliardär Todd Boehly und seiner BlueCo-Gruppe übernommen wurde, protestierten die Ultra Boys schon unter dem Motto „Strasbourg ist nicht Chelsea“. Denn Racing ist nun das Farm-Team von Chelsea – ähnlich wie es Red Bull mit
den vielen Vereinen rund um den Globus macht. Dieser ‚Multi Club Ownership’ ist ein kranker Auswuchs des modernen Fußballs. Den neuen Racing Fans ist das wohl egal, ihnen wurde Erfolg versprochen – die Ultra Boys ahnten schon, dass sie damit die Unabhängigkeit des Vereins verlieren, weil am Ende Chelsea über allem steht. Ein Stimmungsboykott in den ersten 15 Minuten wird vom Großteil des Stadions ignoriert oder unterlaufen. Die Ablehnung gegenüber der aktiven Szene ist spürbar. Auch der Trainer und Mannschaftskapitän des Clubs setzten zuletzt ein deutliches Zeichen, als auf ihre Anweisung die Mannschaft nach dem Spiel der Kurve fernblieb. Ein symbolischer Akt, der die Spaltung zwischen Verein und Fanszene weiter vorantreibt. Denn für BlueCo und das Präsidium ist eine kritische, organisierte Fanszene ein Störfaktor und der Sand im Getriebe des modernen Fußballs. Sie bringt wenig Profit, kauft keinen überteuerten Merch, interessiert sich nicht für Werbe-Events. Genau diese Haltung passt nicht ins Konzept. Es wirkt, als wolle man gezielt eine
Spaltung der Fangemeinschaft. Und zwar vor allem zulasten der Kurve. Doch die aktive Fanszene hielt bisher mit ihren eigenen Mitteln stand: gelebte Fankultur, Proteste, Choreografien, organisierter Support, Stellungnahmen. UB90 war und ist jederzeit bereit für einen Dialog, der Verein nicht.
Die Situation in Straßburg ist vielschichtig und doch eindeutig. Wenn Kommerz und Konzerninteressen ungebremst walten, greifen sie an, was einen Verein und den Fußball ausmacht: gelebte Fankultur und ein aktives Vereinsleben. Die Repressionen gegen die Ultra Boys 90 in der vergangenen Woche überschritten jegliches Maß. Choreoverbote, personalisierte Tickets,
Einschränkungen beim Zugang zu den eigenen Räumen. Das alles ohne Eskalationen oder Gewalt. Vorausgegangen waren ausschließlich kreative Protestformen wie Spruchbänder und Meinungsäußerungen, sowie regelmäßige Infos an die Fanszene, um auf die Lage aufmerksam zu
machen.
Wir stehen hinter unseren Freunden in Straßburg.
Auch in Karlsruhe werden wir weiterhin genau hinschauen – und einflussreiche Investoren kritisch begleiten oder, wenn nötig, fernhalten.
Wir stehen für ehrlichen Fußball – nicht für gekauften Erfolg.
Fußball gehört den Fans!
Gegengerade Karlsruhe
(Dieser Text wurde im Original beim Heimspiel gegen Magdeburg am 27.09.2025 auf der Gegengerade verteilt.)
06. Spieltag 2025/2026: Kiel – KSC (3:0)
Knapp 800 km auf einen Sonntag nach Kiel und dort die erste Niederlage der Saison gesehen. Wir verlieren 3:0 im Holstein-Stadion. Zu den Bildern.
05. Spieltag 2025/2026: KSC – Nürnberg (2:1)
Drittes Heimspiel – dritter Sieg. Gegen Nürnberg gibt es im blau-weißen Wildparkstadion einen 2:1 Heimsieg. Zu den Bildern.
Alle im blau-weißen Retro-Shirt gegen Nürnberg!
Ciao KSC-Fans,
Ende letzter Saison fertigten wir in großer Stückzahl ein blau-weißes Retro-Shirt im Stil des Adidas Aufwärmtrikots der Saison 1996/97 an, um das für einen erschwinglichen Preis an alle KSC-Fans verkaufen zu können, die zum Derby gegen Lautern ins Wildparkstadion pilgern. Das Ziel war, das prall-gefüllte Wildparkstadion komplett in blau und weiß einzufärben.
Wie ihr alle noch wisst, kam es ganz anders: Die Polizei brachte den Privatkrieg eines Einsatzleiters an diesem Tag bewusst zum eskalieren, in dem KSC-Fans am Eingang des Stadions angegriffen wurden. Der Spieltag verlief nach dieser Eskalation natürlich ganz anders als geplant: keine optischen Aktionen, keine Fahnen und kein blau-weißes Stadion.
Zu Beginn dieser Saison haben wir schon deutlich gemacht, dass wir uns davon nicht unterkriegen lassen und wollen daher den Plan von einem blau-weiß gefärbten Wildparkstadion noch Realität werden lassen – beim Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg!
Daher der Aufruf an alle KSC-Fans: Holt das blau-weiße Retro-Shirt aus dem Schrank! Wenn ihr noch keines habt, wird es zuvor an den bekannten Stellen oder direkt am Spieltag am Stadion noch welche geben!
Jeder für jeden – alle für dich!
Alle in blau-weiß für den Heimsieg!

04. Spieltag 2025/2026: Düsseldorf – KSC (0:0)
Torlose Punkteteilung im Samstagabend Spiel. Zu den Bildern.
03. Spieltag 2025/2026: KSC – Braunschweig (2:0)
Zweiter Sieg im zweiten Heimspiel: Zwei Tore gegen Braunschweig.
Zu den Bildern.
Forderungen der Initiative „Verbandsstrafen abschaffen“
An die RLSW Regionalliga Südwest GmbH, sowie die beteiligten Landesverbände:
- Fußballverband Rheinland
- Saarländischer Fußballverband
- Südwestdeutscher Fußballverband
- Badischer Fußballverband
- Südbadischer Fußballverband
- Hessischer Fußballverband,
- Württembergischer Fußball-Verband
sowie den Deutschen Fußball-Bund und die DFL Deutsche Fußball Liga.
Wir fordern eine konsequente Abschaffung der verbandsrechtlichen Bestrafung des Einsatzes von nicht missbräuchlich (im Sinne vom gezielten Einsatz gegen Personen oder Wurf auf das Spielfeld) verwendeter Pyrotechnik und deren sofortige Aussetzung.
Wir kritisieren im Detail, dass:
- …die Bestrafungen zusehends wirtschaftliche Probleme für die betroffenen Vereine mit sich bringen und die Wettbewerbsfähigkeit verschlechtern .
- …die Vereinsverantwortlichen mittels Lizenzvereinbarungen zur Annahme der sportgerichtlichen Sanktionspraxis gezwungen werden und dadurch aufgrund aufkommender Interessenkonflikte ein Keil durch die Vereine getrieben wird.
- …sich durch die Entwicklung der Strafen/Strafzahlungen die Wahrnehmung und Bewertung von Pyrotechnik insofern verändert hat, dass der positive Einfluss auf die Atmosphäre in den Stadien oder der nicht vorhandene Einfluss auf das Spielgeschehen keine Beachtung findet.
- …die RLSW Regionalliga Südwest GmbH, sowie die Landesverbände und der Deutsche Fußball-Bund in ihrer Praxis ein zunehmendes Sicherheitsempfinden beim Einsatz von Pyrotechnik und ausbleibende Verletztenzahlen ignorieren.
- …die Erkenntnisse, wonach die in den letzten Jahren stetig zugenommene Bestrafung von Pyrotechnik nicht zu einer Verringerung des Einsatzes geführt hat, keinerlei Berücksichtigung bei der RLSW Regionalliga Südwest GmbH, sowie den Landesverbänden und dem Deutschen Fußball-Bund gefunden hat.
- …eine Umlage der Strafen auf vermeintliche Verursacher zu Ermäßigungszwecken auf Grund einer damit einhergehenden Doppel- bzw. Dreifach-Bestrafung nicht vertretbar ist.
Als Einheit aus Fanszenen sind wir entschlossen, im engen Austausch mit unseren Vereinen, für die Rechte und faire Behandlung von Fankultur und Souveränität der Vereine einzustehen und einen neuen Weg konsequent zu verfolgen. Die Strafenpolitik der RLSW Regionalliga Südwest GmbH, sowie den Landesverbänden und des Deutschen Fußball-Bunds muss eine grundlegende Veränderung erfahren und die Interessen der Basis unseres Sports in angemessenem Umfang berücksichtigt werden.
Ganz Südwest fordert: Schluss mit euren Bestrafungen! Verbandsstrafen abschaffen!
Blaue Bomber 1995
Block 30 Hessen Kassel / KSV Hessen Kassel e.V.
Cannstatter Kurve
Corrillo Ultras & Synthesia Ultras 79
Crew Eleven Aalen / VfR Aalen 1921 e.V.
D-Block Donaustadion e.V. / SSV Ulm 1846 Fußball
Fanatico Boys Ultras Heidenheim 2008 & Unitas Aquileiae
Insane Ultra / SV Eintracht Trier
Nordkurve Koblenz / TuS Koblenz 1911 e.V.
Pfalz Inferno & Frenetic Youth & Generation Luzifer Kaiserslautern
Pugnatores Ultras
Südtribüne Darmstadt
Szene 1916 Sandhausen
SZENE E Reutlingen / SSV Reutlingen 05
Szene Offenbach
ULTRA1894 & Supporters Karlsruhe 1986 e.V.
Ultraszene Mainz 2001
Virage Est Saarbrücken / 1. FC Saarbrücken e. V.
1. Runde DFB-Pokal 2025/2026: Meuselwitz – KSC (0:5)
Die 1. Runde im DFB-Pokal führt uns nach Meuselwitz. Deutlicher Sieg mit 5 Toren gegen den Regionalligist. Zu den Bildern.
02. Spieltag 2025/2026: Hertha BSC – KSC (0:0)
Ein torloses Unentschieden bei unseren Berliner Freunden. Zu den Bildern.
01. Spieltag 2025/2026: KSC – Münster (3:2)
Der erste Spieltag der neuen Saison: der KSC und die Gegengerade sind direkt wieder voll da! 3:2 Heimsieg durch einen späten Siegtreffer gegen Preußen Münster. Zu den Bildern.
Spruchbanderklärung Palantir

Karlsruh‘ ist nicht Gotham! Wir sind keine Terroristen! US-Datenkrake Palantir in Fesseln legen!
Beim Heimspiel gegen Münster zeigten wir das oben genannte Spruchband, um auf die aktuellen Entwicklungen in Baden-Württemberg und Deutschland im Zusammenhang mit der US-Firma Palantir und deren Software Gotham aufmerksam zu machen. Gotham ist eine Datenanalyse- und Recherchesoftware, die mit Hilfe von KI riesige Datenmengen aus einer Vielzahl von Quellen, wie Textdokumenten, Social-Media-Inhalten, polizeilichen Datenbanken, Akten und Bildern, durchsucht, analysiert und verknüpft.
Die Software stellt vermeintliche Zusammenhänge zwischen Personen, Orten und Ereignissen her, um verdächtige Personen und Muster zu erkennen und Straftaten bestenfalls schon vorherzusagen, bevor sie passieren. Entgegen dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung darf die Software aber nicht nur bei schwerer Kriminalität eingesetzt werden, sondern auch schon vor der Entstehung einer konkreten Gefährdung.
Doch wer wird durchsucht? Das kann praktisch jeder sein: Schon wer eine Anzeige erstattet, Opfer einer Straftat wird oder auch einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort ist, landet in polizeilichen Datenbanken und kann dadurch ins Visier der Software geraten. Kaum auszudenken, was alles möglich ist, wenn dieses Instrument missbraucht wird oder in die falschen Hände gelangt.
Klingt wie eine Dystopie?
In einigen autoritär regierten Staaten wird die Software bereits jetzt schon zur massenhaften Überwachung angewendet, um beispielsweise Kritiker und zivilgesellschaftliches Engagement einzubremsen.
Obwohl viele Datenschützer vor der massenhaften Verknüpfung von Daten und damit dem massiven Eingriff in die informationelle Selbstbestimmung warnen, ist das Programm auch hier in Deutschland schon Realität. Der schwäbische Innenminister Thomas Strobl hat die Software auch für Baden-Württemberg für 25 Mio. beim US-Unternehmen Palantir eingekauft, ohne dass es für die Nutzung der Software eine rechtliche Grundlage gab. Dies entgegen der Empfehlung vieler Experten und Politiker, auf ein europäisches Produkt, das die Anforderungen der europäischen Datenschutzbestimmungen erfüllt, zu setzen.
Wäre dieses Vorgehen nicht schon skandalös genug, implementiert man mit Gotham ein Programm, das von einem Unternehmen entwickelt wurde, dessen Mitbegründer Peter Thiel sich offen gegen die Demokratie ausspricht. Ein Programm zur Bekämpfung der Feinde der offenen Gesellschaft, entwickelt von einem Feind der offenen Gesellschaft.
Für uns ist klar: Karlsruhe ist nicht Gotham. Fußballfans und Ultras sind keine Terroristen. Die Polizei darf bei ihren ausufernden Ermittlungen keine intransparente KI-Software einsetzen, die den Datenschutz mit Füßen tritt und jeden ins Visier nehmen kann – noch dazu entwickelt von einem undurchsichtigen US-Konzern.
ULTRA1894
Saison 2025/2026
Ciao Gegengerade,
die Sommerpause ist vorbei und wir sind heiß auf die neue Saison! Der KSC hat die letzten Wochen genutzt und mit allen Beteiligten den Polizeieinsatz beim letzten Derby gegen Kaiserslautern aufgearbeitet.
Nach unseren Informationen erfolgt daraus ein Schritt in Richtung Normalität. Das heißt wir werden unsere Mannschaft zum Heimspiel gegen Münster nicht nur mit unseren Stimmen, sondern auch mit optischen Stilmitteln wie Fahnen unterstützen.
Sollte die Polizei Karlsruhe in der Zukunft die Situation wieder eskalieren lassen, könnt ihr mit Protesten unsererseits rechnen.
Das größte Sicherheitsrisiko für diese Kurve ist und bleibt die Polizei! Bullen raus aus der Kurve!
ULTRA1894
#gehtsnochKarlsruhe – Rettet die vielfältige Kulturszene in Karlsruhe
Die freie Kulturszene in Karlsruhe ist ernsthaft bedroht. Zehn von 21 Kultureinrichtungen könnten durch die geplanten Kürzungen im nächsten Haushalt verschwinden.
Wir zeigen Solidarität mit unserer Kulturszene und rufen auf, die Petition für den Erhalt der lebendigen und vielfältigen Kultur in Karlsruhe jetzt zu unterschreiben:
change.org: #gehtsnochKarlsruhe – Rettet die vielfältige Kulturszene in Karlsruhe
50+1 ausnahmslos umsetzen!
Jetzt ist es soweit! Das Bundeskartellamt hat die 50+1-Regel erneut geprüft und bescheinigt der Deutschen Fußball Liga wie erwartet Versagen. Das Ergebnis fordert nun die konsequente Umsetzung von 50+1, alles andere ist für uns nicht verhandelbar.
Für uns stellt 50+1 eine wesentliche Besonderheit des deutschen Fußballs dar, die es unbedingt und mit allen Mitteln zu schützen gilt. Für jedermann sichtbare Fehlentwicklungen in zahlreichen europäischen Ligen sind nicht hinnehmbar und auch dank 50+1 bisher in Teilen am deutschen Fußball vorbeigegangen. Dass nun die Strukturen, nicht nur der Werksclubs Leverkusen und Wolfsburg, sondern auch von Hannover und Rasenballsport zum Problem werden, zeigt mit welcher Dilettanz bei der DFL durch die Verantwortlichen gehandelt wurde. So agieren Opportunisten, denen das Kapital näher ist als ihr Auftrag und der Fussball.
Die DFL, die Vereine und ihre Funktionäre müssen jetzt Farbe bekennen. Die betroffenen Vereine müssen kurzfristig ihre Gesellschaftsform und Organisation im Sinne der 50+1-Regel anpassen oder aus dem organisierten Fußball ausscheiden.
Unsere Erwartungshaltung ist klar: 50+1 konsequent anwenden und erhalten!
Fanszenen Deutschland im Juni 2025
34. Spieltag 2024/2025: KSC – Paderborn (3:0)
Mit einem 3:0 Heimsieg im letzten Spiel geht’s in die Sommerpause. Zu den Bildern.
Bullen raus aus der Kurve!

























































