Hallo KSC-Fans,
in diesem Jahr sammeln wir erneut langhaltbare Lebensmittel für die Karlsruher Wohnungslosenhilfe. Bei vielen sozial benachteiligten Menschen ist das Geld schon weit vor Monatsende knapp und reicht nicht einmal mehr für existenzielle Dinge wie Essen. Also bedenkt bei Eurem nächsten Einkauf gerne die Karlsruherinnen und Karlsruher, denen es nicht so gut geht, und kauft 2-3 Mahlzeiten mehr.
Gebraucht werden vor allem langhaltbare und einfach zuzubereitende Lebensmittel wie Aufstriche, Saucen oder Pesto im Glas, Konserven, Pasta, Fix-Produkte, 5-Minuten-Terrinen oder Instantnudeln.
Abgeben könnte ihr die Spenden im RIOT – Café und Store in der Adlerstraße 9, 76133 Karlsruhe vom 02.-05.04.24, jeweils von 16 bis 22 Uhr. Außerdem wird es auch beim Heimspiel gegen Pauli von 19 bis 20 Uhr die Möglichkeit geben, Lebensmittelspenden am Fanhaus hinter der Gegengerade abzugeben.
Beim Heimspiel gegen den FC St. Pauli, am Samstag dem 06.04.24, werden dann wieder rund um das Stadion Spendentonnen stehen, in die Ihr Eure leeren Pfandbecher spenden könnt. Wer keinen Durst hat und trotzdem spenden möchte kann auch Bargeld in die Spendenkassen werfen. Ab 10€ Barspende erhaltet Ihr in diesem Jahr eine kleine Überraschung von uns.
In diesem Jahr kommt der Erlös wieder dem Projekt „Fußball macht satt“ zugute. Das Projekt dürfte mittlerweile bei nahezu allen KSC-Fans bekannt sein. Im Frühjahr 2020 entwickelte ULTRA1894, gemeinsam mit den Supporters, dem Fanprojekt und KSC TUT GUT aus einer Nachbarschaftshilfe heraus das Projekt „Fußball macht satt“. Seit vier Jahren werden verschiedene Einrichtungen der Karlsruher Wohnungslosenhilfe mehrmals die Woche mit frisch zubereiteten Mahlzeiten beliefert.
Danke an alle, die spenden oder sich auf andere Art solidarisch zeigen!
PHÖNIX SONS 1999
ULTRAS KARLSRUHE
26. Spieltag 2023/2024: KSC – Magdeburg (7:0)
Historischer 7:0 Heimsieg gegen Magdeburg. Zu den Bildern
Infoabend mit AK Leben März 2024
Ciao Gegengerade,
seit mehreren Jahren machen wir in regelmäßigen Abständen mit diversen Aktionen auf das Thema psychische Gesundheit aufmerksam.
Dadurch konnten wir in vielen Teilen der Fanszene eine Enttabuisierung erreichen und dennoch Bedarf es aus unserer Sicht noch viel Aufklärung.
Aus diesem Grund möchten wir alle interessierten KSC-Fans am 25.3.24 um 19 Uhr ins Anne-Frank-Haus in der Moltkestraße einladen. Dort wird der AK- Leben e.V. einen Vortrag halten und zum Thema Depressionen, Suizidgefahr und wie Personen im direkten Umfeld damit umgehen sollten aufklären.
Für Essen und Getränke zu sozialen Preisen wird gesorgt sein.
Also kommt vorbei!
ULTRA1894
25. Spieltag 2023/2024: Kiel – KSC (1:0)
Auswärtsspiel im hohen Norden bei Holstein Kiel: Knappe 1:0 Niederlage. Zu den Bildern.
24. Spieltag 2023/2024: KSC – Fürth (4:0)
Ein rauschendes Fußballfest im Stadion: 4:0 Heimsieg gegen Fürth im Wildparkstadion. Zu den Bildern.
23. Spieltag 2023/2024: Lautern – KSC (0:4)
Wieder eine historische Negativ-Serie beendet: Erster Auswärtssieg auf dem Betzenberg seit 32 Jahren. 0:4 (Null zu Vier) für den Karlsruher Sport-Club!
22. Spieltag 2023/2024: KSC – Düsseldorf (2:2)
„Nein zu Investoren in der DFL“ – Abschlusserklärung zum Scheitern des Investorendeals – Fanszenen Deutschlands
Ein guter Tag für den Fußball und alle, die ihn lieben!
Der 21.02.2024 wird vielen aktiven Fußballfans lange im Gedächtnis bleiben: Das DFL-Präsidium verkündete, dass der Prozess rund um den Einstieg eines Investors in eine Tochtergesellschaft der DFL nicht mehr fortgesetzt werde.
Ein knappes Jahr nachdem wir uns erstmals mit dem Thema beschäftigen mussten, scheint das Vorhaben nun bis auf Weiteres gestoppt worden zu sein. Eine Entwicklung, die wir im höchsten Maße begrüßen und die sicherlich – insbesondere in ihrer ungeahnten Dynamik – nicht zuletzt auf die akribische Arbeit der aktiven Fans zurückzuführen ist.
Deshalb ist es angebracht, jedem zu danken, der in den vergangenen Wochen und Monaten seinen Beitrag dazu geleistet hat, ein solches Ergebnis zu ermöglichen. Wir Fußballfans haben gezeigt, wie stark wir gemeinsam sein können.
Die zurückliegende Zeit hat aber ebenso unter Beweis gestellt, dass Prozesse rund um den Einstieg von Investoren schnell wieder an Fahrt aufnehmen können. Darüber hinaus wurde deutlich, dass es noch viele andere Themen, wie den Erhalt der 50+1-Regel, gibt, die den deutschen Fußball auch in Zukunft beschäftigten und unsere Aufmerksamkeit erfordern werden.
Im Sinne des deutschen Fußballs gilt es daher, weiterhin wachsam und kritisch zu bleiben!
Fanszenen Deutschlands im Februar 2024
Stellungnahme Fanszenen Deutschland
Alles andere ist eine Farce und nichts weiter als eine Zuspitzung dieser handfesten Krise des Deutschen Fußballs!
Vereine, seid euch eurer Verantwortung bewusst und steht für eine offene Neuwahl unter selben Bedingungen wie im Dezember ein!
29.02.24 – Müller abwählen!

Ciao KSC-Fans,
lange haben wir uns bewusst in der Öffentlichkeit zurückgehalten, um dann letztendlich gegen Hannover erstmalig Martin Müller zum Rücktritt aufzufordern.
Dieser Forderung vorangegangen sind viele Gespräche mit allen Beteiligten. Ziel dieser Gespräche war es den Konflikt hinter den Kulissen zu befrieden und eine weitere öffentliche Schlammschlacht zu vermeiden. Die Mitgliederversammlung ist dann aus unserer Sicht positiv verlaufen – die Abwahlanträge waren vom Tisch und Martin Müller hat durch die verweigerte Entlastung einen Warnschuss erhalten. Einen Tag später nach der Aktionärsversammlung sah die Welt schon wieder komplett anders aus und der Konflikt ging in eine neue Runde.
Seitdem brodelte der Konflikt hinter den Kulissen weiter, nahm auch Einfluss auf das operative Geschäft und eine Lösung war und ist nicht in Sicht.
Um diese Sackgasse zu verlassen, gibt es unserer Ansicht nur einen Ausweg: Die Abwahl von Martin Müller auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung.
Klarstellen möchten wir hiermit auch, dass dies keinen Freischein für alle anderen Akteure darstellt. Auch wir denken, dass in der Vergangenheit nicht alles Ideal gelaufen ist. Kritik ist hier durchaus berechtigt. Diese Kritik muss aber in den Gremien oder auf der Mitgliederversammlung angesprochen und diskutiert werden. Eine Schlammschlacht in den Medien schädigt das Ansehen unseres Vereins und wird niemals zum Ziel führen.
29.02. – Müller abwählen!
ULTRA1894
21. Spieltag 2023/2024: Braunschweig – KSC
Auswärtsniederlage in Braunschweig: 2:0 gegen den BTSV. Zu den Bildern.
Stellungnahme zum DFL-Statement vom 08.02.2024
„Mitsprache durch Fans und Mitglieder in den Vereinen gehören wesentlich zum deutschen Fußball“
Immerhin eine überraschend positive Aussage, die das Mitspracherecht der Fans als wichtiges Gut des deutschen Fußballs preist. Überraschend deswegen, da vor allem der Prozess rund um die Abstimmung zum Investoreneinstieg mal wieder gezeigt hat, wie wichtig der DFL die Meinungen der Fans und Mitglieder sind. Fakt ist, dass bei der Entscheidung hinsichtlich des Deals Meinungen der Fans ignoriert und bis zu den massiven Protesten der vergangenen Wochen auch nicht beachtet wurden. Dabei hätte bereits nach den unübersehbaren Einwänden unsererseits im vergangenen Mai klar sein sollen, dass die Anhängerschaften einer Finanzierung durch Private-Equity-Investoren äußerst kritisch gegenüberstehen. Umso bezeichnender, dass die Einladung an Fanorganisationen auch erst Monate nach der illegitimen Abstimmung und den daraus resultierenden massiven Protesten erfolgte. Ein Gespräch auf Augenhöhe, bei dem die Möglichkeit zu Kompromissen besteht, sieht definitiv anders aus.
„Der deutsche Weg: 50+1“
Was zu Beginn nur eine Vermutung darstellte, ist mittlerweile ein offenes Geheimnis. Durch die „Ja“- Stimme von Martin Kind als Vertreter von Hannover 96 wurde klar entgegen der 50+1-Regel gehandelt Sollte der DFL also, wie in ihrem Statement betont, der vermeintliche „deutsche Weg“ wichtig sein, führt kein Weg an einer transparenten Neuabstimmung vorbei. Die Stimme von Hannover 96 muss hierbei gemäß der Weisung des Muttervereins Hannover 96 e.V. von vornherein als „Nein“ gewertet werden. Leider ist das Bekenntnis zu 50+1 nur noch eine leere Worthülse, ausgehöhlt von Sonderregelungen und dem fehlenden Willen der DFL ihrer Wächterfunktion über die Einhaltung der Vorgaben nachzukommen. Das einzig existente „Horrorszenario“ findet wohl aktuell in der Zentrale der DFL statt: Eine juristische Überprüfung der Legitimation der Abstimmung zum Investoreneinstieg vom 11.12.2023!
„Es gibt keinen Einfluss eines Vermarktungspartners auf den sportlichen Wettbewerb, Anstoßzeiten oder Spielorte“
Immerhin findet sich hier eine inhaltliche Vertiefung der vielzitierten „roten Linien“, die der Öffentlichkeit bisher recht schwammig verkündet wurden. Leider wird ein Teil der Realität bewusst verdreht. „Nachhaltig wirtschaftende Clubs“ sind wohl eher eine Wunschvorstellung – das Drängen einiger auf Investitionen Externer verdeutlicht schon recht eindeutig, in welcher finanziellen Schieflage sich viele der Vereine befinden. Rote Linien zählen erst dann etwas, wenn diese dauerhaft und glaubwürdig umgesetzt werden können. Weder wird einer der nun handelnden Protagonisten den Prozess über die nächsten zwanzig Jahre begleiten, noch wird der mögliche Investor langfristig einer ausbleibenden Profitschöpfung tatenlos zusehen. Immerhin geht es sowohl Blackstone wie auch CVC um reine Gewinnmaximierung, nicht um den Erhalt des basisorientierten Profifußballs in Deutschland. Zum jetzigen Zeitpunkt wird bewusst vermieden über eine mögliche Aufsplittung der Spieltage zu sprechen, doch wird gekonnt außen vorgelassen, dass eine indirekte Einflussnahme zur Erwirtschaftung von beidseitig profitabler Gewinnerwirtschaftung die Vereine auf lange Sicht zu eben genau diesem Handeln zwingen wird. In Vorbereitung auf die Rechtevergabe ab der Saison 2025/2026 wurde nicht umsonst eine Steigerung der fanunfreundlichen Anstoßzeit am Sonntagabend um 19:30 Uhr, unter dem Deckmantel der Ausweitung der internationalen Clubwettbewerbe beschlossen. Ein Blick nach Frankreich sollte reichen, um die Möglichkeiten der indirekten Einflussnahme, übrigens ebenso durch den Investor CVC, zu verdeutlichen – selbst die dortigen Antikorruptionsbehörden ermitteln inzwischen wegen der Modalitäten rund um den Einstieg. Dem schnellen Drang nach mehr Geld folgt oft die Notwendigkeit, mehr Veränderung zu wagen. Diese Veränderungen werden uns Stadiongänger wie so oft am härtesten treffen.
„Die DFL sieht eine falsche Kommerzialisierung“
Was reflektiert und zunächst beschwichtigend klingt, ist nicht mehr als heiße Luft. Während man die Kommerzialisierungsspirale auf dem Rücken der Mitglieder der Vereine nahezu überdreht, wird von einer einheitlichen europäischen Kaderkostenobergrenze geschwafelt. Blanker Hohn, sollte man doch hier zunächst vor der eigenen Haustür kehren. Die Annahme, man könne in den anderen europäischen Topligen das Rad zurückdrehen, ist an Absurdität kaum noch zu überbieten. Wer „auf eine gesunde wirtschaftliche Weiterentwicklung setzt“, sollte zunächst den Wettbewerb in den eigenen Ligen fair gestalten. Dazu finden sich wiederholt keine nachvollziehbaren Ansätze, was im Umkehrschluss erneut die Frage offenlässt, wie relevant die Wünsche der Basis für die DFL und insbesondere deren Präsidium sind.
Die thematisierten Aussagen lassen uns wiederholt mit einem düsteren Gefühl in die Zukunft blicken. Eine ehrliche Aufarbeitung rund um die illegitime Abstimmung im vergangenen Dezember ist wiederholt verpasst worden. Stattdessen wird versucht das Bündnis der deutschen Fanszenen durch die Einladung zur Teilnahme an einer reinen Scheindebatte zum Schweigen zu bringen. Unsere Forderung nach einer transparenten Neuabstimmung ist seit Wochen bekannt, nicht einmal eine Erwähnung war das der PR-Abteilung der DFL wert. Ein klares Zeichen an uns, wenn auch nett formuliert – ein Gesprächsansatz auf Augenhöhe scheint seitens der Verantwortungsträger nicht erwünscht zu sein.
Seid euch bewusst: Die deutschen Fanszenen haben einen langen Atem! Eure leeren Worte werden unseren Widerstand gegen euer Vorhaben nicht brechen! Wir sehen uns am Wochenende in den Stadien der Republik!
20. Spieltag 2023/2024: KSC – Wiesbaden
2:2 Punktteilung im Heimspiel gegen Wiesbaden. Zu den Bildern.
Forza Gegengerade
Ciao Gegengerade,
der erste Stand von Forza Gegengerade wurde sehr gut angenommen und viele motivierte KSC-Fans haben sich bereits gemeldet.
Beim Heimspiel gegen Wiesbaden wollen wir erneut die Möglichkeit bieten mit uns in Kontakt zu treten. Dies wird dann vorerst auch die letzte Möglichkeit in dieser Saison sein und die nächste Möglichkeit besteht erst wieder zu Beginn der nächsten Sasion.
Nutzt diese Chance und tragt euren Teil zum Wachstum des Fanlebens auf der Gegengerade bei.
Forza Gegengerade!
19. Spieltag 2023/2024: HSV – KSC
Historischer Auswärtssieg im Volkspark: 3:4 gegen den HSV. Zu den Bildern.
18. Spieltag 2023/2024: KSC – Osnabrück
Ein letztes HA HO HE für einen grossen Herthaner

Mach’s gut Kay!
Der deutsche Fußball bleibt Risikokapital!
Die Rückrunde der Saison 23/24 läuft an, kommendes Wochenende steigen
auch zweite und dritte Liga wieder ein. Unmissverständlich haben wir
über die letzten Wochen und Monate hinweg unsere Haltung zum
DFL-Investoreneinstieg zum Ausdruck gebracht. Was wir bereits in der
Hinrunde deutlich gemacht haben, gilt weiterhin: Wir haben euch im
Blick!
Daher werden wir auch den kommenden Spieltag nutzen, um zu protestieren.
Erneut wird es die ersten zwölf Minuten keinen organisierten Support von
den Kurven geben
Zur inhaltlichen Ablehnung des Deals wurde bereits alles gesagt. Doch
die aktuelle Situation im deutschen Fußball geht weit über die konkreten
Inhalte des Deals hinaus.
In nur wenigen Vereinen wurden die Interessen von Fans- und Mitgliedern
bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt – oftmals nur, weil sie sich
auf einer zufällig anstehenden Mitgliederversammlung Gehör verschaffen,
beziehungsweise bindende Beschlüsse herbeiführen konnten.
Doch in den meisten Fällen wurden Fan- und Mitgliederinteressen
überhaupt nicht berücksichtigt, gewählte Gremien bewusst übergangen und
Interessenskonflikte ignoriert. Zur Krönung des Ganzen deutet alles
darauf hin, dass die entscheidende Stimme nur durch einen Bruch der
50+1-Regel zustande kam. Kein Verein, kein DFL-Geschäftsführer und
insbesondere kein Investor soll das Gefühl bekommen, dieses Problem
aussitzen zu können. Ihr täuscht euch, wenn ihr der Überzeugung seid,
euren Deal allen Widerständen zum Trotz durchboxen zu können. Die DFL
schreibt selbst in ihren Infos zum Investorendeal, dass der deutsche
Fußball seine wesentlichen Kennzeichen, wie die 50+1-Regel, die als
globales Alleinstellungsmerkmal ein hohes Maß an Mitgliederpartizipation
garantiert, bewahren muss. Doch wer seinen eigenen Ansprüchen nicht
gerecht wird und bei Regelbrüchen wegschaut, verliert jede
Glaubwürdigkeit. Wir erwarten von der DFL und damit von unseren
Vereinen, dass die Abstimmung unter völliger Transparenz und Einhaltung
der 50+1-Regel wiederholt wird. Weiterhin fordern wir ein
Mitspracherecht für potenzielle Aufsteiger aus der dritten Liga, worüber
bislang noch überhaupt nicht gesprochen wurde.
Ungelöst bleiben zudem die eigentlichen Probleme des deutschen Fußballs:
Ein externer Private Equity Investor wird als vermeintlich einzige
Lösung angepriesen, weil trotz großspuriger Ankündigungen während der
Corona-Krise immer noch miserabel gewirtschaftet wird. An verbindlichen
Regeln, die nachhaltiges Wirtschaften in den Vereinen durchsetzen, fehlt
es weiterhin.
Auch Ziele und Inhalte, abgesehen von der Maximierung der Erlöse, sucht
man bei der DFL vergebens. An dringend benötigte Maßnahmen, den
Wettbewerb fairer zu gestalten, traut man sich nicht ran.
Die Entscheidung, mit einem Investor die Kommerzialisierungsspirale
weiterzudrehen, ist die Spitze dieses Eisberges. Doch so lange
Faninteressen übergangen werden, können wir euch nur eines garantieren:
Der deutsche Fußball bleibt Risikokapital!
Hintergrundinformationen über den gesamten Themenkomplex, potenzielle
Investoren sowie damit einhergehende Problematiken für den Deutschen
Fußball werden fortan unter folgender Homepage zusammengetragen:
–> https://nein-zu-investoren-in-der-dfl.de/
Die Fanszenen Deutschlands im Januar 2024!
Forza Gegengerade – Dein Beitrag für unsere Kurve
Ciao Gegengerade,
schon länger geistert die Idee durch unsere Köpfe, motivierten KSC-Fans eine Möglichkeit zu bieten, sich aktiv in die Kurve miteinzubringen und Anschluss an andere aktive KSC-Fans zu finden.
Aktuell ist es lediglich möglich, über den Förderkreis Gegengerade die Kurve finanziell zu unterstützen – ein aktives Einbringen scheiterte jedoch an unterschiedlichen Gründen und ist nur über die Gruppen der Kurve möglich.
Zur Rückrunde wird dies Geschichte sein und jeder KSC-Fan, der mehr machen möchte, als nur die Spiele zu besuchen, kann sich an unserem Stand (ehemaliger Supporters Stand hinter der Gegengerade) bei Forza Gegengerade eintragen. Der Stand wird vor und nach den Spielen geöffnet sein.
Mit dieser neuen Plattform möchten wir allen eine niedrigschwellige Möglichkeit bieten, sich in die Kurve einzubringen. Alle weiteren Informationen erhaltet ihr an unserem Stand.
Forza Gegengerade!
Es ist noch nicht zu Ende – Nein zu Investoren in der DFL!
Auswärts beim HSV – alle in den Oberrang!

17. Spieltag 2023/2024: KSC – Elversberg
16. Spieltag 2023/2024: Hannover – KSC
Später Ausgleich zu einem 2:2 Unentschieden in Hannover. Zu den Bildern.
NEIN ZU INVESTOREN IN DER DFL!
Wir werden kein Teil eures Deals sein!
Das Ergebnis der DFL-Vollversammlung hinsichtlich des Investoreneinstiegs stellt einen Dammbruch für die Bundesliga dar. Wenig ist von der während der Pandemie beschworenen Demut des Profifußballs geblieben – stattdessen entschieden sich die windigen Vereinsvertreter in einem äußerst intransparenten Prozedere für den Weg des Geldes. Wenig überraschend stehen nun auch besonders zweifelhafte Investoren schon mit einem Fuß in der Tür, wodurch sich die viel zitierte Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung endgültig als reine Floskeln entpuppen.
Dass für Entscheidungen dieser Tragweite eine Zustimmung der Mitgliederversammlungen der Vereine zwingend notwendig sein sollte, scheint offenbar nicht mit dem Demokratieverständnis vieler Clubvertreter vereinbar zu sein. Wir als das scheinbare Fußvolk sollen durch die herbeigefaselten „roten Linien“, die die Einflussnahme durch die potenziellen Investoren angeblich begrenzen, ruhiggestellt werden. Doch was eine realistisch bevorstehende Zerstückelung der Spieltage oder gar die Austragung von Topspielen im Ausland angeht, sollten wir Stadiongänger uns dennoch nicht blenden lassen! Ein Vertrag, der über zwei Jahrzehnte abgeschlossen wird, öffnet auf lange Sicht die Büchse der Pandora, die weitere Investoreneinstiege nicht ausschließt – ganz im Gegenteil. Seid euch sicher, die unbändige Gier nach Profit wird sich mit der Zeit nicht legen und gleichzeitig aber die finanziellen Zwänge in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nur noch mehr zunehmen. Die unwirsche Aufforderung an Kritiker, sich der Entscheidung zu unterwerfen und den „Deal“ nicht zu gefährden, zeugt nur von dem fortschreitenden Realitätsverlust in den Gremien der DFL.
Dass wir ein nicht unbedeutender Teil des Produkts Bundesliga sind, das mit all seinen stimmungsvollen und gut gefüllten Stadien glänzt, ist uns durchaus bewusst. Auch wir können uns nicht davon freisprechen, wöchentlich die Fernsehzuschauer mit großen Choreografien und beeindruckenden Gästeauftritten vor die Mattscheibe zu locken. Während der Alltag auf den Rängen in anderen europäischen Topligen oft einem Trauerspiel gleicht, dient die lebendige Fankultur in Deutschland als ein Alleinstellungsmerkmal. Doch gerade deswegen ist unsere Teilhabe an dem Produkt Bundesliga zugleich auch unsere größte Waffe! Wir haben unseren Anteil am Wert des Profifußballs in den eigenen Händen. Nicht nur bei der Abschaffung der Montagsspiele oder der Aussetzung von Kollektivstrafen konnten wir bereits in der Vergangenheit unsere Stärke als Gemeinschaft der Fanszenen unter Beweis stellen. Die Freiheit unserer Kurven und damit auch die der Vereine, denen wir unermüdlich folgen, ist für uns unverhandelbar! Der angebliche Dialog auf Augenhöhe mit der Basis war schon lange eine leere Worthülse – nun müssen wir uns anderweitig Gehör verschaffen! Und um gehört zu werden, wird man von uns nichts hören. Zumindest die ersten zwölf Minuten der Spiele am kommenden Wochenende nicht. Wir sind nicht bereit, dem Ausverkauf des Deutschen Fußballs tatenlos zuzusehen. Um zu verdeutlichen, dass der vielbeschworene 12. Mann bundesweit nicht bereit ist, als Teil der Verhandlungsmasse des DFL-Deals mit dubiosen Investoren herzuhalten, werden wir zwölf Minuten schweigen.
Den Investoreneinstieg sehen wir als einen elementaren Angriff auf den basisorientierten Volkssport Fußball hierzulande. Die Funktionäre mögen Medienrechte verscherbeln können, doch gleichwohl können wir unsere eingebrachten Anteile am Produkt Bundesliga selbst beeinflussen. Unsere Ressourcen im Kampf gegen die Profitgier und Willkür der DFL werden wir kollektiv bündeln. Noch könnten die Geschäftsführer der Liga das verhängnisvolle Investmentprojekt stoppen. Wir werden diesen Weg genauestens im Visier behalten!
Die Fanszenen Deutschlands im Dezember 2023
Gegengerade Weihnachtsmarkt





















































